Shows im Februar 2019

19. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 

Nachtbarden | Die Lesebühne im TAK

Preis: 10,- € | erm. 6,50 €

 

Persönliche Grenzerfahrungen, politische Grotesken und peinliche Geheimnisse – die Weltgemengelage drängt den Nachtbarden ihre Themen auf und findet in Hannovers attraktivster Lesebühne Monat für Monat ihre Meisterin. Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze versuchen stets aufs Neue, die Welt noch zu verstehen. Das ist sehr komisch, zumal ihnen dabei jedes Mal hochkarätige, ausgezeichnete Gäste aus Literatur und Musik zur Seite stehen. Lassen Sie sich noch einmal überraschen. 


21. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 Fällt leider aus!! (zu wenig Tickets verkauft)

Volkmar Staub | LACHT kaputt, was Euch kaputt macht!

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

LACHT kaputt, was Euch kaputt macht!

Hurra, wir verblöden. Nachkommen für seinen Stammbaum zeugt man aus Stammzellen, Homöopsychopathen fordern die Globulisierung der Medizin und selbst Kopfverpflanzungen sind keine Utopie mehr. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Europa droht zu zerbröseln, die halbe Welt ist auf der Flucht und Populisten kriechen aus ihren Löchern. Demokratie war gestern, es herrscht die postfaktische Gefühlsdiktatur.

 

Kenntnisarmut, Denkfaulheit und Meinungsfreude verbünden sich zu einer explosiven Mischung. In den asozialen Medien wird gechattet, getwittert und gebloggt auf Fehlerteufel komm raus. Was heißt heute Demokratie? Wo wird entschieden? Wer hat das Sagen und wer bevorzugt das Schweigen der Belämmerten? Der Aufstand der Anständigen kommt nicht in die Gänge und die politisch Vernunftbegabten mutieren zu anonymen Melancholikern.

 

Die Tyrannen dieser Welt, die Möchtegern-Herren jeglicher Couleur kann man beschimpfen, angreifen, gegen sie rebellieren – das sind sie gewohnt, das kennen die. Was sie gar nicht ertragen können ist, wenn man sie nicht ernst nimmt, sie lächerlich macht und auslacht.

 

Drum: „Lacht kaputt, was Euch kaputtmacht!“

 

Volkmar Staub ist mit seinen Texten, Songs und kleinen Dramulettten der zuständige Lachbearbeiter im öffentlichen Dienst. Das neue Programm ist immer hochaktuell, es diskutiert sogar Geschehnisse, die noch gar nicht passiert sind.


22. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 

Kerim Pamuk | BURKA & BIKINI - Kabarett oriental

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Was sagt der Koran zu Facebook und anderen terroristischen Netzwerken? Welches Smartphone ist für den In-Dschihadisten das richtige?

Wie es sich für einen ordentlichen Deutschen gehört wird Kerim Pamuk in Burka & Bikini grundsätzlich und erklärt Gott, Allah und die Welt der Dessous: Welcher Bikini harmoniert mit meiner Burka? Wie bringe ich meinem dauergrillenden Moslemnachbarn sachlich die Hausordnung bei? Warum sind deutsche Beamte und Salafisten Brüder im Geiste? Bibel oder Koran: Wer von beiden schickt zuerst die Freundschaftsanfrage?

Burka & Bikini erzählt über das Vertraute im Fremden und das Fremde im Vertrauten. Dabei hat er immer das große Ganze im Blick, denn als wahrer Konvertit ist er päpstlicher als der Papst und deutscher als der Deutsche. Ein Abend für Frau und Mann, für Hirn und Zwerchfell.


23. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 

Alfred Mittermeier | Ausmisten

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Wir leben in Zeiten, in denen sich Klarheit, Übersicht und Vernunft verabschieden. Mitten im Garten Eden wächst das Chaos. Der Schädling fühlt sich wohl. Unkraut gedeiht und Neurosen blühen. Hüben wie drüben, Kraut und Rüben!

Besorgte Bürger besorgen es sich selbst, indem sie besorgniserregende Politiker zu Staatsmänner/Innen wählen. Die Mitte rückt nach rechts, weil sie nicht mehr weiß, wo vorn und hinten ist. Der Gutbürger als Wutbürger.

Der Garten verwildert. Das Gestrüpp wird zum Dickicht. Es stinkt zum Himmel.

Zeit zum Ausmisten! Mit dem Beil der Satire und der Sense des Humors holt sich Alfred Mittermeier die Mistmacher aus dem Garten. Es wird geackert, gegabelt, geschnitten und gefällt, bis dass der letzte braune Ast gehäckselt und das ewige Licht leuchtet.


24. Februar 2019 | 18.30 Uhr

 

Markus Kapp | Wir schweifen App

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

"Männer sind nicht multitaskingfähig", sagt man. Doch Männer können Fußball gucken, zugleich ein Bier trinken und bei Facebook online sein, neue Apps runterladen und Zuhören simulieren. Wie lässt sich das erklären?

Die Zeiten, in denen man sich nur auf einen Menschen oder eine Sache zu konzentrieren brauchte, sind aufgrund unserer imposant rasanten, multimedialen Welt endgültig vorbei. Denn da wir alle am selben Strang ziehen, darf man getrost den Faden verlieren.

Aber ausgerechnet der rote Faden ist es, den sich Markus Kapp vorknöpft zu finden und mithilfe von Tasten und Tönen zu entknoten sucht. Doch selbst, wenn an diesem Abend nichts gefunden wird, Hauptsache es wird danach gesucht. Denn das Suchen ist scheinbar wichtiger geworden als das Finden. Man muss eben nur die richtigen Fragen stellen, um sicher gehen zu können, gar keine oder eine Million Antworten zu bekommen.


27. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 

Inka Meyer | Der Teufel trägt Parka

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit

Die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche ist klar: „Frauen, ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, dass sie an der Schulbank sitzend vornüberkippen. Und der achtzigjährige Senior führt seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, dass man sich fragt: „Hat der Mann einen Schlag oder einen Anfall?“ 

Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas-Diät sind wir ungenießbar „Der Teufel trägt Parka“ – das neue Kabarettprogramm von Inka Meyer: witzig, relevant und brillant recherchiert. Und dieses satirische Schmuckstück begeistert natürlich auch die Herren der Schöpfung. Denn für die Männer gilt genauso: „Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten.“ 


28. Februar 2019 | 20.00 Uhr

 

Axel Pätz | Das Niveau singt - Premium Gold

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

10 Jahre Tastenkabarett: Ein guter Grund, die großen Momente aus vier Soloprogrammen in einem Abend zusammenzufassen.

Er setzt dem Aufsitzrasenmäher ebenso ein musikalisches Denkmal wie dem Rollator. Er informiert über die Risiken und Nebenwirkungen des Geburtstraumas. Er erläutert in einer scharfsinnigen Analyse, warum Schubladen für die Weltordnung so wichtig sind (was kurzzeitig in einen dadaistischen Parforceritt ausartet). Er verrät, wie man - frei nach dem Motto: „Chill mal!“ - erfolgreich die zermürbenden Attacken pubertierender Jugendlicher kontert.

 

Best of Tastenkabarett – ein Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte. 


28. September 2019 | 20.00 Uhr

Im Theater am Aegi

Christoph Sieber | Mensch bleiben

Preis: t.b.a.

 

Das Gute vorweg: Christoph Sieber ist sich mal wieder treu geblieben. 

In „Mensch bleiben“ hat er erneut das aufgeboten, was ihn ausmacht: Den schonungslosen, satirischen Blick auf Politik, Kunst und Gesellschaft. 

Sieber gelingt mit seinen bitterbösen Texten eine gnadenlose Sicht auf unsere Zeit: 

Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld anvertrauen? 

Was wird man über uns sagen in 20,30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein? 

Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch? 

Doch Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite, die uns lachen lässt über unser Dasein und so einen eindrucksvollen und begeisternden Kabarettabend schafft. 


15. November 2019 | 20.00 Uhr

Im Theater am Aegi

Hagen Rether | Liebe

Preis: t.b.a.

 

„Wir können die Welt nicht retten? Ja, wer denn sonst?“ Es ist kein klassisches Kabarett, was Hagen Rether seinem Publikum serviert, sondern eher ein assoziatives Spiel, ein Mitdenkangebot. Der Kabarettist verweigert die Verengung komplexer Zusammenhänge und gesellschaftlicher wie politischer Absurditäten auf bloße Pointen. Auch das Schlachten von Sündenböcken und das satirische Verfeuern der üblichen medialen Strohmänner sind seine Sache nicht, denn die Verantwortung tragen schließlich nicht allein „die da oben“. 

 „Hagen Rether ist kein Entertainer auf der Jagd nach Pointen, sein Kabarett ist kein Ablasshandel. Er appelliert an die Verantwortung des Einzelnen, die Welt dort zu verändern, wo man es kann.“ (zdf.de)