Shows im Februar 2022

 

Der Vorverkauf startet bald!

03. Februar 2022 | 20 Uhr

 

HG Butzko | Aber witzig...

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bißchen anders. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: "logisch statt ideologisch" hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als "Kumpelkabarett" bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden.

In seinem inzwischen 11. Programm "aber witzig" spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich interessante Fragen:

Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen.

Und während wir vom meteorologischen Klimawandel reden, ist die gesellschaftliche Großwetterlage mit "Heiter bis Wolkig" ebenfalls nur noch unzureichend beschrieben. Immer öfter pendeln die Debatten zwischen unterkühlt und überhitzt, geraten die mentalen Tiefausläufer unter zerebralen Hochdruckeinfluss, und das Grollen nach dem Blitzlichtgewitter ist oft nur die Echokammer des Gezwitschers, und es war von Twitter und nicht die Lerche, die eben jetzt das bange Ohr durchdrang.

Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von HG.Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder "aber witzig".


04. Februar 2022 | 20 Uhr

 

Gernot Voltz | Pleiten, Pech & Populisten

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Was für Zeiten. Der Thermomix schickt einem eine Freundschaftsanfrage auf Facebook, das Gesundheitsministerium empfiehlt auch in Baumschulen das Stoßlüften und Neo-Nazis zünden einen Reitstall an, weil dort drei Araber drin stehen. Alles muss, keiner kann’s und Populisten Verbreiten Fake News über Ereignisse, noch bevor sie passiert sind. In diesem schnelllebigen Chaos mal Inne zu halten, um den Überblick nicht zu verlieren, ist nicht einfach, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Gernot Voltz, der jahrelang mit seiner Kunstfigur „Herr Heuser vom Finanzamt“ auf den Kleinkunstbühnen zu Gast war, zeigt, dass er auch als Stand-up-Kabarettist eine Menge zu sagen hat. Auf seiner pointenreichen Bestandsaufnahme begegnet er dabei dem verbal-inkontinenten Querdenker genauso wie dem Start-Up –Unternehmen für Armleuchter oder dem Gentechnologen, der aus der Fleischwurst wieder den Metzger klont! Wenn er dann noch Volkslieder für‘s Wartezimmer singt, wird die Orientierungshilfe auch musikalisch zum Vergnügen.

„Pleiten, Pech und Populisten“ – ein Kabarettprogramm nach dem Motto: auch wenn man nicht mehr weiß, wo es lang geht, darf das Lachen nicht auf der Strecke bleiben!

Gernot Voltz war regelmäßig zu Gast bei „Stratmann’s“ (WDR -TV), gestaltet seit vielen Jahren zusammen mit Wilfried Schmickler die WDR – Hörfunksendung „Hart an der Grenze“, war Autor u.a. für „Mittenachtspitzen“ (WDR-TV) und schreibt für viele Kabarettkollegen/Innen. Dies ist sein 6. Soloprogramm.


05. Februar 2022 | 20 Uhr

 

Axel Pätz | Mehr!

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Wir haben es geschafft. Willkommen im Anthropozän!

Die Erde ist uns untertan, wir haben alles, was der Mensch braucht und was kein Mensch braucht, haben wir doppelt und dreifach. Wir kommen an die entlegensten Winkel der Welt, in die tiefsten Tiefen, auf die höchsten Gipfel, wir kommen auf den Mond, auf den Mars, nur auf eines kommen wir nicht: Auf die Idee mal innezuhalten, uns mal zu fragen: Wo führt das alles hin?

Denn egal, was wir haben , wir brauchen MEHR! Logisch: "Her damit" klingt doch viel dynamischer als: "Bin bisher auch ganz gut ohne klar gekommen"

Das Wachstumsdogma ist unumstößlich, treibt uns schneller, höher, weiter auf der nach oben offenen must-have-Skala. Wer rastet, der kostet, und Kosten sind das einzige auf das wir gerne verzichten.

Bankenkrise, LockDown, Börsencrash - nichts kann den Konsumklimaindex dämpfen. Dinge, von denen unsere Eltern noch nicht ahnten, dass es sie jemals geben würde scheinen uns unentbehrlich: Computer, Smartphone, unbegrenztes Datenvolumen, Laubpuster, musizierende Unterhosen, Raumspray mit Hühnersuppenaroma und Eierschalensollbruchstellenverursacher. Haben Sie noch nicht? Dann aber nix wie ab in den Online - Shop!

Der Wohlstandsbürger besitzt statistisch zwei Autos, vier Mobiltelefone und eineinhalb Aufsitzrasenmäher. Dabei hat nur jeder fünfte einen Garten.

Klar, bei so rasantem Fortschritt muss man Widersprüche in Kauf nehmen: Wer sich alle drei Jahre einen neuen SUV kaufen will, kann nun mal nicht mehr als 1,99 € für ein Kilo Schweinefleisch zahlen. Wir haben Waschmittel für blütenweiße Hemden, aber braune Flecken in der Gesinnung kriegen wir einfach nicht raus. Und: macht es bei technischen Qualitätsprodukten eigentlich einen Unterschied, ob man mit dem Laubpuster die Blätter vor der Haustür, oder mit schwerer Artillerie Protestierende vor dem Regierungspalast wegpustet?

Die größten Ängste der Deutschen sind nicht mehr Hunger, Armut, Krieg, sondern Tempolimit, kein Klopapier mehr und dass der Syrer von nebenan den schöneren Gartenzwerg hat.

Bei seltenen Erden denkt inzwischen keiner mehr an die Einzigartigkeit unseres Planeten, sondern an die zunehmende Vormachtstellung der Chinesen. Terra ist in erster Linie ein Synonym für ganz, ganz viel Speicherplatz. "Schöpfung" nur noch ein Suffix von "Wertschöpfung" und keiner kann der Maximierungs - Falle entkommen. Daher spielt Axel Pätz in seinem aktuellen Soloprogramm sechshändig Klavier und Akkordeon, bedient simultan mit den Füßen eine lebensgroße Klappmaulpuppe und intoniert dazu ein sechsstimmiges Gregorianisches Obertonmadrigal.


08. Februar 2022 | 19:00 Uhr

 

Till Reiners | Flamingos am Kotti

 

Preis: 27,50 € | erm. 25,- € zzgl. Gebühren

 

Flamingos am Kotti ist das vierte Programm von Till Reiners und es ist besser als alle anderen davor. Damit alle auf dem gleichen Stand sind: „Kotti“ ist das Kottbusser Tor in Berlin. Es gibt dort Drogen, Armut und immer einen, der gerade einen Hund nachmacht und ein Superman-Cape trägt, und bei dem man nie weiß: Psychose oder After-Hour? Außerdem sieht man manchmal einen Familienvater, der Dinkelkekse im Rossmann kauft, während vor dem Geschäft eine Frau auf dem Einrad „Gedichte für den Hausgebrauch“ anbietet - aber alle am Kotti wissen: Der Typ mit den Dinkelkeksen, der ist hier der Freak. Vergegenwärtigen wir uns: Für Flamingos sind Menschen Exoten mit verrückten Hälsen. Jetzt sind Sie inhaltlich optimal vorbereitet - den Humor übernimmt Till Reiners. Sie müssen nur noch beherzt lachen. Verständnisfragen, kritische Anmerkungen: gerne in der Show äußern, wenn es nicht nervt. Seien Sie bitte pünktlich, es sei denn, Sie wollen angesprochen werden. Dann gerne auch kurz vor der Pause kommen. Wäre diese Comedyshow ein Gericht, wäre sie ein fantastischer Burger. Sieht aus wie Fastfood, aber schmeckt so edel, dass man sich fast schämt, keinen Frack zu tragen. Apropos: Bitte ziehen Sie an, was Sie möchten. Ihre beste Garderobe hat auf diesen Moment gewartet. Richten Sie Ihre Federboa, trinken Sie noch einen Schluck aus dem reingeschmuggelten Pfeffi. Helfen Sie dem Künstler und beleidigen Sie Menschen, die etwas auf der Bühne abstellen, als wären sie gottlose Tiere - schon kann es losgehen! Nach fast 1,5 Jahren Spielpause freut sich Till Reiners extrem auf Sie. Er lässt ausrichten: „Lassen Sie uns für 90 Minuten das Leid der Welt durch ein Kaleidoskop betrachten.“

In der Orangerie Herrenhausen


06. Februar 2022 | 18:30 Uhr

 

Uwe Janssen & Imre Grimm | Ping!

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

 Die langjährigen HAZ-Kolumnisten UWE JANSSEN und IMRE GRIMM erfreuen ihre große Fangemeinde seit Jahren mit ihrem unvergleichlichen Mix aus Wort, Witz, Wahnwitz und Musik.

DIE WELTPRESSE IST SICH EINIG: "ÜBERHAUPT NICHT SCHLIMM"

HILDESHEIMER ALLGEMEINE ZEITUNG:

 "Man konnte sich fühlen, als sei man bei Freunden zu Gast. Intelligente Comedy und übersprudelnde Kreativität... Würde man Heinz Erhardt, Otto und eine Art ,Wochenshow' zusammenwerfen, würde es einigermaßen annähernd beschreiben, warum dieser Abend so verflixt unterhaltsam war."

 "Virtuose, temporeiche Wortwitzritte. Das Publikum war begeistert"

 "Janssen und Grimm sind lustig, geistreich, wortgewandt."

 "Ironisch, pointiert und manchmal nicht ganz politisch korrekt - die abwechslungsreiche Mischung aus Liedern und gelesenen Texten ließ einen wirksamen Spannungsbogen entstehen, in dem die Übergänge angenehm natürlich und ungezwungen wirkten. Janssen und Grimm bieten keine künstlich unterhaltsame Bühnenshow, im Mittelpunkt stehen eindeutig ihre Texte und der Witz. Comedy à la „Neulich um die Ecke is mir was passiert....“, die krampfhaft versucht, spontan und improvisiert zu wirken – das ist ihnen fremd.

 "Witze können heilen, besonders vor Selbstmitleid und Weltschmerz."

 HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG:

 "Die Comedians sind Rampensäue, und sie haben Spaß am Blödeln... 

Zugleich zeigen sie, dass Satire eine Lebenseinstellung sein kann. Man kann nämlich alles aus einem so schrägen Blickwinkel betrachten, dass es komisch wirkt."

 "Ihre Freude an Wortspielereien ist unbändig." 

 "Optisch präsentieren sie sich in ihrem Programm „Ping!“ in der Tradition von Stan und Olli, geistig irgendwo zwischen Otto und Heinz Erhardt. Das alles ist temporeich, witzig und mit Gespür für Timing vorgetragen. Und es erinnert in besonders absurden Momenten an Kurt Schwitters’ Dada-Kunst. Am Ende applaudiert die Fangemeinde ergötzt."

 


09. Februar 2022 | 20:00 Uhr

 

Bernd Gieseking | Ab dafür! - der satirische Jahresrückblick

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Ab dafür! Bis heute bedeutet das jährlich: Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn des vergangenen Jahres. Eine rasante Achterbahnfahrt durch Peinlichkeiten und Höhepunkte der letzten 12 Monate. Ein Jahresrückblick von A bis Z, über die Zeit zwischen Januar und Dezember, frech, schnell, sauber, komisch!

Das Nebeneinander der großen Ereignisse und der privaten Sicht, das Formulieren des Großen-Ganzen in witzige Geschichten, das Überspitzen oder auch nur mal das süffisante Zitieren machen das Programm „Ab dafür!“ einzigartig.

Politik, Gesellschaft und Kultur, die elektronischen Medien und die Tagespresse geben immer wieder Stichworte für Sprachwitz und Komik, für groteske Logik und verspielten Unsinn. Gereimt, geschüttelt und gerührt.

Seit mittlerweile 25 Jahren präsentiert Bernd Gieseking seinen jährlichen satirischen Rückblick „Ab dafür!“. Gieseking war einer der Ersten überhaupt in Deutschland, die diese Form, diese Mischung aus Chronik und Kommentar, mit schrägen Sichtweisen und überraschenden Pointen auf die Kabarett-Bühnen brachte.

Auf Anregung des Caricatura-Gründers Achim Frenz, dem heutigen Direktor des gleichnamigen Museums in Frankfurt, präsentierte er seinen ersten Jahresrückblick während einer Caricatura-Ausstellung 1994 in der Documenta-Halle.

Damit war Bernd Gieseking der Erste, der den Bühnen einen jährlichen Rückblick anbot. Zwei Jahre später startete Urban Priol mit seinem "Tilt!". Dann kamen weitere Kabarettisten hinzu. 10 Jahre später wurden "Rückblicke" zum Boom.

Seit vier Jahren ergänzt Bernd Gieseking sein Programm um Textbeiträge des großartigen Kolumnisten Hans Zippert. Der ehemalige Chefredakteur der Titanic wurde zweimal mit dem Henri-Nannen-Preis in der Sparte Humor ausgezeichnet. Seine Kolumne „Zippert zapppt“ erscheint täglich auf der Titelseite der „Welt“.


10. Februar 2022 | 20:00 Uhr

 

Stephan Bauer | Ehepaare kommen in den Himmel - In der Hölle waren sie schon!

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Frauen brauchen Männer und umgekehrt! Eigentlich eine Binsenweisheit. Doch wenn die Frau den Rasen mäht und der Mann sie mit Sonnenschirm begleitet, ist irgendwas nicht richtig. Aller Geschlechtergerechtigkeit zum Trotz sehnt sich auch die moderne Frau nach positiver Männlichkeit. Aber ohne primitives Macho-Getue à la „kannst Du mit Deinen kalten Füßen mal mein Bier kühlen“, sondern mit männlicher Klarheit, Zielstrebigkeit und Entscheidungsfreude. Männer stehen heute dagegen morgens im Bad und denken: „Unterhose richtigrum angezogen – Tagesziel erreicht.“

Das Dilemma: ohne Männlichkeit und Weiblichkeit gibt es keine sexuelle Anziehung. Und so finden sich alle damit ab, dass neben der Siebträgermaschine mittlerweile auch der Dildo zum gut sortierten Haushalt zählt, während sich die Männer mehr mit Pornographie beschäftigen als mit ihrer Ehefrau. Gemäß dem Motto: „Appetit holen auswärts, verhungern zuhause.“ Wie haben sich doch die Zeiten geändert. Früher hatten wir keinen Sex vor der Ehe, heute keinen Sex in der Ehe. Kann man die Uhr nochmal zurückdrehen? Wie kommen wir zu mehr Zweisamkeit? Brauche ich dafür einen Helm?

Vieles ist durcheinander geraten in unseren Tagen, kein Stein steht mehr auf dem anderen. Früher waren die Leute smart und die Telefone blöd, heute ist es umgekehrt. Man denkt: „Herr lass´ Hirn vom Himmel fallen. Oder Steine. Hauptsache, Du triffst.“

Stephan Bauers neues Programm ist ein Lichtblick. Die aberwitzige Rettung vor falschen Genderidealen, überzogenen Glücksvorstellungen und Orientierungsverlust, den die Moderne heute mit im Gepäck hat.

Ein Mikrofon, ein Barhocker und zwei Stunden Pointen Schlag auf Schlag. Und für das Publikum zwei Stunden Lachen ohne Atempause. Ganz der „große Bauer“ eben.


11. Februar 2022 | 20 Uhr

 

Matthias Ningel | widerspruchreif

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

 

In seinem vierten Bühnenprogramm präsentiert sich Matthias Ningel als Beobachter mit dem Blick fürs Paradoxe. Er reflektiert das Weltgeschehen in einem Zerrspiegel, sieht Unstimmigkeiten und gelangt zu einer simplen Erkenntnis: Das Wesentliche ist das Widersprüchliche! So findet er die Schönheit im Hässlichen, das Faszinierende im Abstoßenden, die Anmut in der hölzernen Bewegung und die Poesie im Profanen. 

Naheliegend, dass Ningels neue Geschichten und Klavierlieder allesamt zwiespältiger Natur sind: Ein fröhliches Jagdlied, in dem Jäger zu Gejagten werden, ein demolierter Walzer über die Feindschaft unter Freunden, ein Schauerlied über einen Kirmesbesuch, der die Frage aufwirft: Wo ist es eigentlich gruseliger – innerhalb oder außerhalb der Geisterbahn?

Sehen sie einen Hasen oder eine Ente? Ningel sieht den Wolpertinger! Und statt schwarz zu sehen, greift er nach dem rettenden Wasserfarbkasten und zeichnet ein buntes Panorama der Aussichtslosigkeit: Herrlich wuselig, schwindelerregend musikalisch und von wimmelndem Witz. Widerspruchreif ist ein Kabarettprogramm voller Musik, Humor, Philosophie und Stand-Up-Prosa und eine Quelle disparater Empfindungen: schockierend-heiter, betörend-verstörend und aufrichtig-flapsig. Ob sie hingehen sollten? Entscheiden Sie sich frei. Das ist ein Befehl!


12. Februar 2022 | 20:00 Uhr

 

Özgur Cebe | frei!

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Ein großes Wort! Was bedeutet für uns FREI! sein? Wo fängt FREI! sein an und wo hört es auf? Die vergangene Zeit hat uns gezeigt, dass von jetzt auf gleich alles anders

sein kann und man, um zusammen auf dieser Welt zu leben, das

persönliche FREI! sein einschränken muss. FREI! sein bringt große Verantwortung und Herausforderungen mit sich.

Wir sehen Menschen die FREI! sind. Manchmal auch FREI! von Intelligenz. Das Schöne am Leben in einer Demokratie ist: Alle haben das Recht

FREI! in ihrem Egoismus zu sein.

FREI! nach dem Motto:

1.  „Die Gedanken sind frei“

2.  „Die Gedanken sind Brei“

Veränderung bringt nicht immer das Beste der Menschheit zum

Vorschein! So oder so:

Es wird Zeit gemeinsam den Versuch zu starten wieder FREI! zu sein.

In seinem fünften abendfüllenden Programm geht Özgür Cebe mit seinem

Publikum auf die Suche nach Antworten. Mit Witz, Satire und nicht immer

schmerzfrei, legt er den Finger in die Wunde des Mensch seins.

Seien Sie gemeinsam mit Özgür Cebe einen Abend lang FREI!


13. Februar 2022 | 18:30 Uhr 

 Verschoben aus dem letzten Jahr

Frank Grischek | Hauptsache, wir sind zusammen.

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Nie gab es einen besseren Zeitpunkt für ein neues, frisches und hochwertiges Akkordeonprogramm. Grischek, „der hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), nimmt sich dieser Herausforderung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit, neuen Alt-Koalitionen und kultureller Ödnis verantwortungsvoll an und ist zugleich ein „Vollprofi darin, sich für seine schlechte Laune vom Publikum feiern zu lassen“ (Hamburger Morgenpost).

Mit einwandfrei unterhaltender Mimik und wendigem Sprachwitz erzählt Grischek selbstsicher vom Leben inmitten einer Gesellschaft, in der 80 Millionen Menschen Musik hören und 3,1 Millionen selber musizieren und hat im Selbstversuch ausgerechnet: etwa 73% der Deutschen wissen vom Akkordeon kaum mehr, als dass es weltweit das Instrument mit den meisten Falten ist, 2 Millionen Gestrige halten Akkordeon und Musikantenstadl für untrennbar miteinander verbunden und über 13% der Jugendlichen wissen nicht einmal, dass es sich bei einem Akkordeon um ein Musikinstrument und nicht etwa um einen Heizkörper handelt.

Fernab von „volkstümlicher“ Tradition bietet Grischek einen virtuosen und gleichzeitig unterhaltsamen Akkordeonabend, ist zuhause im argentinischen Tango, französischer Musette, in der Klassik wie im Folk, mit Eigenkompositionen aber auch Bekanntem und bringt autobiografische und gesellschaftlich relevante Themen höchstvergnüglich zur Sprache, die die Welt verändern könnten.

 

Zumindest für Akkordeonisten.


15. Februar 2022 | 20 Uhr

 

Nachtbarden | Die Lesebühne im TAK

 

Preis: 15,- € | erm. 11,- €

  

 

Persönliche Grenzerfahrungen, politische Grotesken und peinliche Geheimnisse – die Weltgemengelage drängt den Nachtbarden ihre Themen auf und findet in Hannovers attraktivster Lesebühne Monat für Monat ihre Meisterin. Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze versuchen stets aufs Neue, die Welt noch zu verstehen. Das ist sehr komisch, zumal ihnen dabei jedes Mal hochkarätige, ausgezeichnete Gäste aus Literatur und Musik zur Seite stehen. Lassen Sie sich doch einmal überraschen.


16. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Dagmar Schönleber | Respekt von, für und mit Dagmar Schönleber

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Alle fordern ihn, niemand hat ihn zu verschenken, und angeblich ist er nicht käuflich: Respekt. Aber wer hat ihn denn wirklich verdient? Was, wenn die Oma, der man in der Bahn den Sitzplatz anbietet, ein Nazi ist? Wie reagieren, wenn Eltern beim Fußballturnier den Schiri verprügeln, weil der eigene Sohn gefoult hat? Und reicht nicht manchmal ein gute Mischung aus Toleranz und Ignorieren?

Getrieben vom Wunsch nach Ordnung und Revolution zeigt Dagmar Schönleber, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf.
In einer Zeit, in der Trolle immer realer und die Politiker immer ungeheuerlicher werden, macht sie sich auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs, und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander.

Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Dabei gilt wie immer: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. Respekt!


19. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Volkmar Staub | Ausreden

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Nach dem Programm „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht“ ist „Ausreden“ die Fortsetzung des Lachfurors gegen die Dummheit und gegen die Machenschaften der Mächtigen.

Seitensprünge werden zu Geschäftsreisen, Lobbyismus wird zum harmlosen Gedankenaustausch und Schokoladenmissbrauch wird zur Power-Diät. Ausreden sind allgegenwärtig. Privat wie politisch. Tagespolitisch immer aktuell, aber auch etwas tiefer schürfend, schaut Staub in Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Alltag den Vollpfosten und -pföstinnen auf die Pfo(s)ten und reflektiert den Stillstand der laufenden Ereignisse. Dabei streift er auch die Ironiederlagen seiner altlinken Generation. „Toking baut mei Tschenereischen“

Das politische Kabarettprogramm „Ausreden“ ist kluge Unterhaltung und ansteckend lächerlich. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Volkmar Staub will sich aber auch selber mal ausreden. Vor Euch. Unsägliches sagbar machen und über Unredliches reden bedeutet eine Satzsuche im Wörtersee. Ob als Song, Gedicht oder satirischer Lauftext.

Der „Wortspielphilosoph unter den deutschen Kabarettisten“ (Frankfurter Rundschau) setzt sich ab gegen die ganze Massen-Satierhaltung und Satierquälerei im Fernsehen, wo jeder Gag die Mittel heiligt und fragt sich: Ist diese Welt denn zu fassen? Und wenn, dann mit Worten? Sagts und lächelt gewinnend mit verlorenen Sätzen.

Hochaktuell, subversiv und altersböse!

 


20. Februar 2022 | 18:30 Uhr 

 

Felix Reuter | Die verflixte Klassik

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Felix Reuter ist Pianist, Musikkomödiant, Improvisationskünstler und Entertainer in einem. Er spielt keine fertigen Kompositionen, sondern improvisiert die Musikgeschichte von 300 Jahren und plaudert dabei auf das Angenehmste. Man erfährt die Verwandtschaft zwischen Bach und Jazz, freut sich über den Rock ’n’ Roll von Mozart und lacht über die tausend Schlüsse von Beethoven.

Klassik ist verstaubt? Kein bisschen. Felix Reuter belehrt nicht, er unterhält. Evergreens, die jeder mitpfeifen kann, entdeckt er plötzlich in völlig anderen Werken wieder. Von der Werbung zur Symphonie, oder vom Musical zu Bach. – Unterhaltender kann es nicht sein, Musik zu entdecken und erstaunliche Geschichten zu erfahren!


22. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Horst Evers | tba - Programm wird bald bekanntgegeben

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 


24. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Django Asül | Offenes Visier

Aus Kulturzentrum Pavillon ins Theater am Küchengarten zurück verlegt.

Die karten aus dem Pavillon müssen im TAK Foyer umgetauscht werden!

Zusatztermin am 27.02. als Matinée

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Kaum ist das Visier offen, hat Django Asül urplötzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Raus aus der Filterblase, rein in den Weitwinkel. Und vor allem: Raus in die weite Welt. Django Asül treibt sich herum von Marseille über Malta bis in den Nahen Osten. Und schon hagelt es Erkenntnisse auf die drängendsten Fragen: Wieso ist Malta das ideale EU-Land? Ist der Klimawandel eine Gefahr oder doch eher die Lösung wofür auch immer? Oder gilt das eher für die Digitalisierung?

Und: Ist der Einzelne in der Gesellschaft tatsächlich ersetzlich oder eher entsetzlich?

Denn mit offenem Visier sieht man nicht so sehr sich selbst, aber umso mehr andere und anderes. Ganz gegen den Trend ignoriert Django Asül die Selbstoptimierung und setzt auf Fremdoptimierung. Dabei lernt er vor allem Verständnis und Verständigung und wird so zum Mediator zwischen den Fronten.

Wie das alles funktioniert?

Ganz einfach: Django zahlt sich selber ein Grundeinkommen. Und ist damit seiner Zeit weit voraus. Dieses Programm ist daher ein Muss für alle, die den Weitblick nach innen und nach außen haben.


25. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Anna Piechotta | Liebeslieder zum Entlieben

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Liebe macht glücklich. Das sagt man zumindest immer. Völliger Quatsch. Denn was ist,

wenn man die rosarote Brille vorm Schlafengehen absetzt, der Realität ins Auge blickt und sich fragt: Wie konnte ich je diese Nasenhaare übersehen?

Liebe ist eine Illusion. Egal, wen oder was man liebt: Ein Mann verehrt eine Frau, bis diese sich als Schweinchen entpuppt. Eine Mutter liebt ihre Mutterrolle, bis sie den übrig

gebliebenen Rest ihres Ichs nur noch im Supermarkt spürt. Ein Seniorenheim hofiert

seinen neuen Pflege-Roboter, bis eine Bewohnerin von ihm erdrosselt wird. Liebe ist eine

Kehrtwende. Lassen Sie uns deshalb hinsehen, in wen oder was wir uns verlieben, und

zwar noch bevor wir das große Unglück erleben!

Gnadenlos ehrlich, hoch engagiert und voller Leidenschaft singt die Piechotta ihre

Liebeslieder zum Entlieben. Dem Pathos entrückt, aber immer noch mit einem Hauch von

Disney- Kitsch öffnet sie den Blick auf die Wahrheit. Denn nur wer diese kennt, hat auch

die Chance auf eine wahre Liebe!


26. Februar 2022 | 20:00 Uhr 

 

Benjamin Eisenberg | Pointen aus Stahl & Aphorismen auf Satin

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Benjamin Eisenberg holt in seinem neuen Programm „Pointen aus Stahl & Aphorismen auf Satin“ wieder zum kabarettistischen Rundumschlag aus.

Medien, Politik, Wirtschaft, Demokratiefeinde oder ganz banale Alltagsidioten – der Bottroper Polit-Kabarettist versetzt allen einen Hieb, die es verdient haben, und die Vollbehämmerten bekommen gerne noch einen Nachschlag.

Dabei hält Eisenberg jedoch die Waage zwischen subtilen Spitzen und hammerharten Gags. Seine Analyse des Zeitgeschehens ist kritisch, aber trotzdem witzig, und natürlich befinden sich auch wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinem satirischen Werkzeugkasten, wenn er die Regierung in die Zange nimmt.

Doch sind nicht bloß Militäreinsätze, Steuerhinterziehung, digitale Spionage oder die jüngsten politischen Affären die Themen, welche vom Blondschopf aus dem Ruhrgebiet bearbeitet werden, sondern auch gesellschaftliche Trends oder unverschämtes Verhalten in der Sauna.

Und wem das alles zu hochgestochen klingt, der darf sich einfach auf einen heiteren gesellschaftspolitischen Abend freuen, an dem unsere fiesen Feindbilder gnadenlos verlacht werden.

Die Presse lobt: „Eisenberg ist die gelungene Symbiose aus klassischem Kabarett und Comedy und schlicht eine erfrischende Abwechslung.“

(Badische Zeitung)


27. Februar 2022 | 12:30 Uhr 

 

Django Asül | Offenes Visier - Matinée

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Kaum ist das Visier offen, hat Django Asül urplötzlich einen ganz anderen Blick auf die Dinge. Raus aus der Filterblase, rein in den Weitwinkel. Und vor allem: Raus in die weite Welt. Django Asül treibt sich herum von Marseille über Malta bis in den Nahen Osten. Und schon hagelt es Erkenntnisse auf die drängendsten Fragen: Wieso ist Malta das ideale EU-Land? Ist der Klimawandel eine Gefahr oder doch eher die Lösung wofür auch immer? Oder gilt das eher für die Digitalisierung?

Und: Ist der Einzelne in der Gesellschaft tatsächlich ersetzlich oder eher entsetzlich?

Denn mit offenem Visier sieht man nicht so sehr sich selbst, aber umso mehr andere und anderes. Ganz gegen den Trend ignoriert Django Asül die Selbstoptimierung und setzt auf Fremdoptimierung. Dabei lernt er vor allem Verständnis und Verständigung und wird so zum Mediator zwischen den Fronten.

Wie das alles funktioniert?

 

Ganz einfach: Django zahlt sich selber ein Grundeinkommen. Und ist damit seiner Zeit voraus.


27. Januar 2022 | Beginn: 19:30 Uhr - Einlass: 18:30

 

Die Frau wird schöner mit jedem Glas Bier

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Ein Truck Stop Abend mit Gerhardt & Niggemeier

 Wer kennt sie nicht: „Truck Stop“, die selbsternannten Cowboys der Nation, die die deutsche Sprache für die Countrymusik erschlossen haben. Man muss schon genau hinhören, was sie singen, um die tiefen Weisheiten dieser Gruppe zu erfassen. Das haben Gerhardt & Niggemeier gemacht und herausgekommen ist ein Programm über die Welt, in der Männer noch echte Kerle sind. Und Frauen – naja, eben Frauen.