Shows im November 2018

14. November 2018 | 20 Uhr

 

Johannes Weigel | Am schönsten ist es, wenn der Scherz nachlässt!

 

Preis: 10,- € | erm. 6,- €

 

90 Prozent allen weltweiten Wissens wurde in den letzten 10 Jahren gesammelt. Das Gleiche, behaupten Humorkritiker, gilt auch für die Summe aller Pointen. Gefühlt jedenfalls, müsste man im Zeitalter von Fake News wohl dazu sagen. Johannes Weigel trifft Comedians, Gagscouts, Politiker und andere Humorverbrecher dort, wo es am wehsten tut: Auf die Omme! Scherzhaft, versteht sich. Denn am schönsten ist es immer noch, wenn der Scherz nachlässt!


15. November 2018 | 20 Uhr

 

Ingo Börchers | IMMER ICH

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Schnell noch ein Selfie geschossen, dann aber ab ins Fitnessstudio zur Selbstoptimierung. Authentisch sein lautet das Gebot der Stunde; erfolgreich an der Marke „Ich“ arbeiten. Was früher nur für Prominente galt, ist schon längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist der eine Teil der Geschichte. Zur gleichen Zeit sind Tausende von Menschen auf der Flucht und lassen ihre bisherige Identität hinter sich. Was geschieht da, wenn man nichts mehr hat, außer sich selbst?


16. November 2018 | 20 Uhr

Hannover-Premiere! 

Matthias Ningel | Kann man davon leben?

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Nach „Omegamännchen“ und „Jugenddämmerung“ feiert er nun mit „Kann man davon leben?“, seinem 3. Solo, im Unterhaus Premiere. Vergnüglich sinniert Matthias Ningel über das Leben und die Frage, was man zum Leben wirklich braucht. Heizpilze, Cabriolets, monatlich wechselnde Flachbildschirme? Oder mehr Miteinander, positive Visionen und Freiheit? Freiheit nimmt er sich, indem er weder Eklats noch Probleme thematisieren will. Warum nicht über das Gelingen singen statt sich in defizitorientierter Weltwahrnehmung zu üben? Matthias will einfach nicht auf Fehltritte vermeintlich Mächtiger angewiesen sein, um auf der Bühne stehen zu dürfen. Das wär ja noch schöner!


17. November 2018 | 20 Uhr

 

Kabarett Bundes:liga | Kabarett | Poetry | Comedy

 

Martin Schmitt vs. Bumillo 

 

Preis: 25,- € | erm. 12,50 €

 

Zwei Künstler - ein Wettbewerb - dein Abend! Auch in diesem Jahr wird auf dreizehn namhaften Kleinkunstbühnen bundesweit der deutsche Kabarett-Meister ermittelt. Über 12 national anerkannte Bühnen nehmen teil und das TAK ist eine von ihnen. Seien Sie dabei und entdecken Sie die nächsten Stars der Kabarett, Poetry und Comedy-Szene. Moderiert von Christian „Sölti“ Sölter, garantieren Künstler einen großen Abend und Sie stimmen über den Sieger ab.


18. November 2018 | 14 Uhr & 18.30 Uhr

 

Django Asül | Letzte Patrone

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Letzte Patrone – das hört sich wahrlich martialisch an. Aber das Publikum braucht keine kugelsichere Weste, nur gut trainierte Lachmuskeln, um dieses Programm zu überstehen. Der Ausgangspunkt: In einem Zeitungsartikel liest Django Asül, dass das deutsche Volk im Schnitt jedes Jahr einige Tage älter wird. Doch dann dämmert es dem Protagonisten: Selbst wenn der Durchschnittsdeutsche nur einige Tage pro Jahr älter wird, altert Django Asül dennoch pro Jahr gleich ein ganzes Jahr!


20. November 2018 | 20 Uhr

 

Nachtbarden | Die Lesebühne im TAK

 

Preis: 10,- € | erm. 6,50 €

 

Die Nachtbarden sind Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze. Pointiert, abwechslungsreich und skurril nehmen die Lesebühnenautoren monatlich Alltagsbeobachtungen, Zeitgeschehen und Politik auseinander. Dafür laden sie die Hochkaräter der Literatur- und Songwriterszene ein. 2015 ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis „Fohlen von Niedersachsen“.


21. November 2018 | 20 Uhr

 

Chin Meyer | Macht!Geld!Sexy? - Finanzkabarett

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Kennen Sie Ihren Marktvorteil? Ist es Geld? Oder Macht? Oder sind Sie einfach nur sexy? Chin Meyer betrachtet in seinem neuen Bühnenprogramm das Instrumentarium der Mächtigen, die Machthaberei und was Macht mit uns macht. Dabei hinterfragt der Kapitalismusversteher des Kabaretts die allgegenwärtige Gier nach immer mehr Geld und das in alle Lebensbereiche ausufernde Streben nach Sexy-Selbstbestätigungs- Wohlfühl-Konsum.


22.+23. November 2018 | 20 Uhr

 

Matthias Egersdörfer | Carmen oder die Traurigkeit der letzten Jahre

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Egersdörfer, Schulz, Mueller. 

Carmen hat in einem Anfall von Heißhunger die letzten vier Rollmöpse aus dem Glas im Stehen verschlungen. Sie beobachtet nervös den großen Zeiger der Küchenuhr. In zehn Minuten wird sie die Fische erbrechen, um sich dann der 300g-Tafel Nougatschokolade zu widmen. Egersdörfer hat schlecht geschlafen. Gestern Abend hat er befürchtet, dass ihm sein Bier nicht mehr schmeckt. Fast einen halben Kasten hat er in großer Sorge ausgetrunken. Im Halbschlaf am Vormittag hat er sich ausgedacht, wie er einige mit Mayonnaise bestrichene Rollmöpse nach dem Zwölf-Uhr-Läuten essen wird. Der Nachbar Eichhorn hört durch die Wand das Würgen der Carmen und das Gebrüll der Enttäuschung vom Egersdörfer. Eichhorn denkt an den schwäbischen Käsehändler mit den schwarz behaarten Fingern, den er gestern im Bistro des Möbelhauses kennengelernt hat. Als Käsesommelier hatte sich dieser bezeichnet. Nach dem zweiten Prosecco schlug er dem Eichhorn vor, auf dem Parkplatz intim zu werden.

Wie kalter Rauch umgibt die Traurigkeit der letzten Jahre die Drei und die unbarmherzige Welt raucht immer weiter dicke Zigarren aus Dummheit, Hass und Hybris. Was bleibt ihnen anderes übrig, als die Fenster ihrer Eingeweide aufzureißen, wenn man nicht ersticken möchte?

 

Herr Egersdörfer kommt mit einem neuem Programm. Das stand über „Carmen“ beim ersten mal: Die Beschreibungen des Publikums schwanken zwischen abartig, menschenverachtend und großartig, genial. Wenn die Drei auf der Bühne den schwarzen Humor neu erfinden, erfährt der Zuschauer eine schwere Übelkeit oder eine Katharsis auf hohem Niveau - Also könne sie das ganze getrost mit dem Faktor 2 multiplizieren. Und Carmen ist sicher auch dabei.


24. November 2018 | 20 Uhr

 

Özgur Cebe | Ghettos Faust

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

 

Es wohnen zwei Seelen in Özgür Cebes Brust. Der Junge aus dem Ghetto und der Waldorfschüler. In seinem neuen Bühnenprogramm sind sie endlich vereint und zeigen, dass man trotz sprachlicher Missverständnisse Verständnis füreinander haben kann. 

Ausgebildet in allen Feinheiten der deutschen Sprache stürmt er damit die Bühnen im Land. 

Özgür Cebe ist ein Wandler zwischen den Welten. Er vermittelt. Er übersetzt. Weltfrieden kann es nur geben, wenn der Bildungsbürger die Sprache der Straße versteht, sagt er und setzt dabei auf Aufklärung. 

Es sind stürmische Zeiten im 21. Jahrhundert. Das Mittelalter scheint überwunden und doch erleben wir ständig Rückfälle. 

Während die einen glauben, dass Kondensstreifen von Flugzeugen uns gefügig machen und echsenartige Wesen die Menschen beherrschen, sind die anderen überzeugt, dass wir bei Geschlechtsverkehr vor der Ehe in der Hölle brennen.

Wird Aberglaube zum Glauben, wenn nur genug Leute daran glauben und werden aus Verschwörungstheorien von heute die Religionen von morgen?

Özgür Cebe beschäftigt sich mit den dringendsten Themen der Neuzeit. Religion, Rassismus, Aufklärung und Deutscher Schlager.

Dürfen wir über Diktatoren, Terror und Volksmusik lachen? 

Wir müssen, sagt Özgür Cebe. 

So vielseitig wie er, ist auch sein Programm. Mal leise mit einem kleinen Augenzwinkern. Dann wieder laut wie ein Presslufthammer. 

Lachen ist die beste Medizin und die Antwort auf alles. 

Ohne Lachen verlässt niemand seine Show. 

Özgür Cebe ist MC Ghetto. 

Özgür Cebe ist Doktor Faust. 

Ghettos Faust

In seiner gleichnamigen  Radio-Show auf 1Live gibt er zwei Figuren seine Stimme. 

Dr. Faust und MC Ghetto. Zwei Seelen, die nicht unterschiedlicher sein können,  in einem Körper.  Cebe zeigt, dass man trotz sprachlicher Missverständnisse Verständnis füreinander haben kann.  


25. November 2018 | 18.30 Uhr

 

Martin Zingsheim | aber bitte mit ohne

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Heutzutage ist Verzicht der wahre Luxus. Echte Teilzeit-Asketen verzichten eigentlich auf

alles: Fleisch, Laktose, Religion und vor allem eine eigene Meinung. Einfach loslassen.

Auch Martin Zingsheim hat sich frei gemacht. Ein Mann. Ein Mikro. Keine Pyrotechnik.

Denn alles was Du hast, hat irgendwann Dich. Und Relevanz braucht keine Requisiten.

Wenn Überflussgesellschaften Verzicht üben, ist das Leben voller Widersprüche.

Zweitägige Fernreisen treten Viele nur noch in fair gehandelten Öko-Klamotten an und

transportieren Wasser in Plastikflaschen dafür mit dem Elektrofahrrad. Martin findet in

„aber bitte mit ohne“ gleich eine ganze Menge Wahnsinn, auf den man sofort verzichten

könnte: Kundenrezensionen, Terrorismus-Experten, Tierfreunde, Hobbypsychologen,

Online-Petitionen und glutenfreie Sprühsahne. Nur auf eines sollten Sie niemals

verzichten: nämlich ins Theater zu gehen!

Martin Zingsheim, mit Auszeichnungen überhäufter Comedian aus Köln, präsentiert sein

brandneues Stand-up-Programm, in dem er wie kein Zweiter sprachlich brillante Komik

und rasante Gags mit kritischer Tiefenschärfe zu verbinden weiß. Zingsheim ist wie

Philosophie, nur mit Witzen statt mit Fußnoten. Dadurch wird’s auch deutlich lustiger.


26. November 2018 | 20 Uhr

 

Caro, Kiste, Kontrabass | Fahrlässige Poesie - Trio aus Kassel

 

Preis: 9,- € | erm. 5,- €

 

Liederschreiberin trifft auf Grufti-Basser und experimentierfreudigen Folk-Multimusiker. Was passiert? Die kleine Truppe bereist fortan unter Zuhilfenahme eines Kontrabass, einer Kiste, einer Gitarre und verschiedenen Kleininstrumenten Bühnen und Straßen. Die Lieder in ihrem Gepäck sind musikalische Momentaufnahmen zum Hinhören. Da finden sich Bahndurchsagen zum Mitsingen, Polka gegen die Altersarmut, Liebeslieder für ungleiche Paare und der Soundtrack zur nächsten Abrissparty gleich nebeneinander.


28. November 2018 | 20 Uhr

 

Jens-Heinrich Claassen | Damals war ich schlanker

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Ein Programm mit den besten Liedern und Geschichten aus den letzten zehn Jahren. Erfahren Sie mehr, als Sie jemals über Jens Heinrich Claassen wissen wollten. Freuen Sie sich! Das sagt die Presse: „Claassen ist ein Ausnahmetalent, den das Publikum in sein Herz geschlossen hat.“ (Neue Osnabrücker Zeitung) „Jens Claassen entpuppt sich dabei als ein Meister des Tragikomischen.“ (Neuss Grevenbroicher Zeitung) - Gibt es diese Zeitungen wirklich? Keine Ahnung. Gehen Sie hin. Der Junge ist gut.


29. November 2018 | 20 Uhr

 

Andy Sauerwein | Zeitgeist - wenn heute doch schon gestern gewesen wäre

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

Zeitgeist – alle sprechen davon, doch wer ist dieser Geist, der bestimmt, was und wie wir gerade denken? Lebt dieser faule Hund auf einer geheimen Burg, schläft über Jahrzehnte und plötzlich wird er pünktlich um Mitternacht wach, damit er uns eine neue Denk- und Fühlweise einflößen kann? Andy Sauerwein geht in seinem neuen Programm „Zeitgeist – wenn heute doch schon gestern wär‘“ diesem Mysterium auf die Spur! Virtuos musikalisch bewegt er sich dafür zwischen den Welten.


29. November 2018 | 20 Uhr

 

In Kooperation mit der Bürgerinitiative Pavillon e.V.

 

Nico Semsrott | Freude ist nur ein Mangel an Information 3.0

 

Preis: Tickets sind hier erhältlich!

 

Nico Semsrott ist der wohl traurigste Komiker der Welt. Kein Wunder, versucht er doch verzweifelt, die wichtigsten Fragen des Lebens zu beantworten: Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Und kann ich das Kaninchen nochmal sehen? Nicht immer machen die Antworten glücklich. Sein 90minütiger Vortrag trägt dementsprechend den Titel “Freude ist nur ein Mangel an Information”. - Im Pavillon


30. November 2018 | 20 Uhr

 

Thomas Kreimeyer | Der rote Stuhl

 

Preis: 25,- € | erm. 11,50 €

 

„Kreimeyer beherrscht die Kunst, witzige oder absurde Momente der Kommunikation herauszuarbeiten und zu kommentieren, ohne zu verletzten oder bloßzustellen. (Angela Rietdorf, Rheinische Post, 2013) Das Theater ist stets am Nerv der Zeit. Sucht immer wieder nach modernen Formen. Kann aber gar nicht so spontan sein wie Thomas Kreimeyer‘s Steh-Greif-Kabarett. Denn es ist lebendig und jeden Abend neu. Der eine sagt was. Der andere auch. Und schon ist es passiert. Was für ein Theater.


15. Januar 2019 | 20 Uhr

 

Urban Priol | !TILT! Der etwas andere Jahresrückblick

 

Wie jedes Jahr wieder steht der Kabarettist selbst vor einer gewaltigen Aufgabe, sieht sich der agile Wirbelwind doch in einem steten Wettlauf mit der Zeit, die ihm, der vor grandiosen Einfällen und Pointen fast übersprudelt und auch zu aktuellen Themen stets etwas zu sagen hat, mit einem einzigen Abend doch arg eng bemessen vorkommt. Ein Jahr in einem Abend, ja, zefix!


28. Januar 2019 | 20 Uhr

 

Jochen Malmsheimer | Dogensuppe Herzogin. Ein Austopf mit Einlage

 

Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichts-Überfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun läßt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen.