Shows im Oktober 2021

 

Der Vorverkauf hat begonnen!

02. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie | Nummernschieben

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie begeistern seit 10 Jahren mit ihrer eigenen Form der Kleinkunst. Wenn sich das real-fiktive Liebespaar nicht gerade ebenso unterhaltsam wie virtuos verquatscht, tragen sie sprachjonglierende Lieder und Gedichte vor. Dabei schaffen sie mit erstaunlicher Leichtigkeit den Spagat zwischen Komik und gesellschaftskritischem Tiefsinn. Friedolin Müller und Wiebke Eymess sind "fantastische Musiker, urkomische Komödianten und Situationskomiker, Sprachakrobaten und Vieldiskutierer und vollführen zusammen eine ganz wundervolle Parodie auf das junge Akademiker-Paar von heute. Loriot im 21. Jahrhundert.“ (Passauer NP) Im Jubiläumsprogramm Nummernschieben zeigt das Duo all seine Lieblingsstücke. Dazu nie gespielte Texte und Lieder aus dem Giftschrank. Zumindest theoretisch. Denn die beiden sind sich über die Auswahl der Nummern nicht einig. Aber das Programm muss fertig werden, damit ihre Kinder etwas zu essen haben. Also lassen sie ihre Fans über deren Lieblingsstücke abstimmen. Die sind sich auch nicht einig. Es hilft nichts: Die Zwei von der Fensterbank müssen Nummern schieben! Und am Ende des Abends werden sich wieder alle fragen: War das einstudiert oder improvisiert? Privat oder politisch? Ist das Kunst – oder meinen die mich?


03. Oktober 2021 | 18:30 Uhr

 

Gerhardt & Niggemeier | Die Frau wird schöner mit jedem Glas Bier

 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Ein Truck Stop Abend mit Gerhardt & Niggemeier

 Wer kennt sie nicht: „Truck Stop“, die selbsternannten Cowboys der Nation, die die deutsche Sprache für die Countrymusik erschlossen haben. Man muss schon genau hinhören, was sie singen, um die tiefen Weisheiten dieser Gruppe zu erfassen. Das haben Gerhardt & Niggemeier gemacht und herausgekommen ist ein Programm über die Welt, in der Männer noch echte Kerle sind. Und Frauen – naja, eben Frauen.


06. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Lars Redlich | Ein bisschen Lars muss sein 

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Lars Redlich – quasi der Thermomix unter den Kleinkünstlern: Er singt, swingt, springt von der Sopran-Arie in den Hip Hop, mimt den Rocker, die Diva und textet Hits wie „Stairway to Heaven“ oder „Despacito“ brüllend komisch um!

Seine eigenen Songs zeugen von Phantasie und grandiosem Humor, wie etwa das Lied von „Eike der Eintagsfliege“, die sich nicht vermehren kann, weil One-Night-Stands auch im Tierreich einen schlechten Ruf haben.

Herrlich, wie sich der Musical-Star (Grease, The Rocky Horror Show, Disney in Concert u.v.m.) selber auf die Schippe nimmt, am Klavier zusammen mit dem Publikum ein Medley aus zugerufenen Songs improvisiert oder über die Notwendigkeit der fünf Klingen an seinem Rasierer sinniert.

Überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie einen zweistündigen Frontalangriff auf Ihre Lachmuskeln!


07. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Rene Sydow | Heimsuchung

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

René Sydow sucht wieder die Kabarettbühnen heim. Sein viertes Programm sollte gleichzeitig sein heiterstes werden. Ein fröhliches Feuerwerk der Boshaftigkeit gegen Politiker, Prominenz und Political Correctness. Doch leider steht auch noch die „Heim-Suchung“ für den eigenen Opa an und angesichts des aktuellen Pflegenotstands gibt es zumindest aus privater Sicht keinen Anlass zur Heiterkeit.

Wie können wir in Würde altern? Was ist ein Menschenleben überhaupt wert? Und sind das nur private Fragen oder ist das Private doch politisch? Ist das noch Kabarett oder geht es schon um Leben und Tod? Und warum ist dieser Abend trotzdem so erschreckend lustig geworden?


08. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Damenbesuch | Vier Hochzeiten und zwei Todesfälle

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

In ihrem zweiten Programm wollen es die Damen endlich wissen:

Wie funktioniert das mit dem glücklichen Leben?

Nachdem sie ihre Scheidungen erfolgreich verarbeitet haben, gilt es wachsam zu sein:

Ab 40 wird alles besser haben sie gesagt! Aber ist das wirklich so? Wenn man eine Ehe in den Sand gesetzt hat, sollte man sich dann wirklich auf eine zweite einlassen? Wie setzt frau endlich ihre Lebensträume um? Langsam wird die Zeit knapp.

Und wie kommt man damit klar, dass es für manche Träume endgültig

zu spät ist und geliebte Menschen einen einfach so verlassen?

Wann hört die Selbstoptimierung auf und fängt die Selbsterhaltung an? Ist eine neue Liebe wirklich wie ein neues Leben?!

Fragen über Fragen denen sich die drei Sängerinnen auf gewohnt komödiantische, ernste und auch anrührende Weise widmen.  

Wie auch schon in ihrem ersten Programm plaudern die  Musicaldarstellerinnen temporeich aus ihrem Leben, erzählen von ihren Zweifeln und Wünschen und nehmen das Publikum mit auf eine Reise einmal quer durch alle Musikgenres. 


09. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Jens Heinrich Claassen | Ohne Liebe rostet nichts

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Die Zeit heilt alle Wunden. Das sagt man so. Und es ist Quatsch.

Zumindest findet Jens Heinrich Claassen, dass das ganz großer Quatsch ist. Der sympathische Komiker ist mittlerweile nämlich Mitte vierzig Jahre alt und die Zeit rennt ihm so langsam aber sicher davon. Er ist immer noch Single, er wohnt wieder bei seiner Mutter und seine besten Freunde sind nach wie vor seine Kuscheltiere.

Als Jens Heinrichs Herz mal wieder gebrochen wird und ihm seine Mutter im selben Augenblick schreibt, dass sie jetzt einen neuen Freund habe, da reicht es ihm. Es muss sich was ändern. Und zwar sofort!

Aber wie erfindet man sich mit Mitte vierzig nochmal neu? Wie hört man endlich damit auf, permanent Liebeslieder für Frauen zu schreiben? Und wie geht man damit um, seine Mutter beim Knutschen mit dem neuen Freund zu überraschen?

Zum Glück ist Jens Heinrich Claassen nach wie vor kein Aufgeber. Mit viel Humor und viel Musik nimmt er sein Publikum mit auf die Reise in den Kampf gegen seine aufkeimende Torschlusspanik. Denn vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, dass man älter wird. Und ganz vielleicht geht man mit einigen Dingen gelassener um. Das könnte helfen. Denn ein bekanntes Sprichwort sagt ja schließlich „Ohne Liebe rostet nichts“. Das stimmt. Ein bisschen zumindest.

Auf jeden Fall hilft es dabei, sich selber nicht zu ernst zu nehmen. Findet Jens Heinrich Claassen und deswegen wird auch das fünfte Programm des preisgekrönten Komikers wieder herrlich selbstironisch. Und musikalisch. Und natürlich unglaublich witzig. Denn wo nichts rostet, da fallen ja auch keine Späne.

 

Oder so ähnlich. 


10. Oktober 2021 | 18:30 Uhr 

 

Michael Feindler | Ihr Standort wird berechnet

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Michael Feindler gilt als Feingeist des politischen Kabaretts. Dabei handelt es sich bei seinen Darbietungen auf der Bühne zunehmend um Verzweiflungstaten. Worte, die dem unbedarften Hörer poetisch anmuten, sind für Feindler vor allem ein Versuch, mit Hilfe sprachlicher Verdichtungen eine auseinanderbrechende Welt zusammenzuhalten. Dabei liegt Feindlers Stimme angenehm im Ohr, ob er nun reimt, singt oder schnörkellos feststellt. Wenn er politische Weltbilder angreift, wählt er energieeffiziente Methoden: Was an der Kante zum Abgrund steht, braucht nur noch einen sanften Impuls.

 

Im neuen Bühnenprogramm unternimmt Michael Feindler den Versuch einer Standortbestimmung, und zwar für die Menschheit im Allgemeinen: Zwischen ökologischem Kollaps, Demokratiekrise und unübersichtlichen Datenströmen will er Freiraum für politische Visionen schaffen. Das ist anmaßend, aber womöglich der einzig realistische Weg aus den Dilemmata – nicht nur für Bildungsbürger, denen bei der Verwendung eines korrekten Plurals ein begeistertes „Scheiß die Wand an!“ entfährt. Denn zwischen geschmeidig gereimten Worten lauern Wendungen und Erkenntnisse, die trotz des Programmtitels eines gewiss nicht sind: berechenbar.


12.  Oktober 2021 | 20 Uhr

 

Nachtbarden | Die Lesebühne im TAK

 

Preis: 15,- € | erm. 11,- €

  

 

Persönliche Grenzerfahrungen, politische Grotesken und peinliche Geheimnisse – die Weltgemengelage drängt den Nachtbarden ihre Themen auf und findet in Hannovers attraktivster Lesebühne Monat für Monat ihre Meisterin. Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Tobias Kunze versuchen stets aufs Neue, die Welt noch zu verstehen. Das ist sehr komisch, zumal ihnen dabei jedes Mal hochkarätige, ausgezeichnete Gäste aus Literatur und Musik zur Seite stehen. Lassen Sie sich doch einmal überraschen.


14. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Dietrich Paul | PISA Bach Pythagoras

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Solokabarett zur Bildungsmisere

 

Vergessen Sie alles, was Sie von Comedy und Kabarett gewohnt sind. Dr. Dietrich Paul, Mathematiker, Musiker und Kabarettist, greift ein Problem unserer Zeit auf (Stichwort Schule und die deutsche Bildungsmisere), das uns alle via Schule, Studium und beruflicher Karriere noch lange auf Trab halten wird. Er geht die wirklichen Ursachen an, da wo es wirklich weh tut: unsere Neigung, neueste Technik gerne zu benutzen, aber die Naturwissenschaften in Schule und Öffentlichkeit möglichst an den Rand zu drängen. 

Dr. Paul packt den Stier entschlossen bei den Hörnern - bekanntlich soll Kabarett ja provozieren und Kunst weh tun - und demonstriert, daß unsere Unlust, dicke Bretter zu bohren, tatsächlich ein grandioser Lust-Verlust ist, daß nichts mehr Spaß macht als prickelnd-brillantes Denken.

Kabarett einmal ganz anders, aber wie immer bei Dietrich Paul: zwei Stunden Spaß auf höchstem Niveau, sophisticated und geistreich im Inhalt, mit leichter Hand erfrischend und sym-pathisch unprätentiös präsentiert. Ein höchst überraschendes  und vergnügliches Kabarett über das Verpönteste und "Ungeilste", was Kunst und Wissenschaften so zu bieten haben: die Mathematik und die musikalische Fuge, beide der Schreck der Schüler und des Publikums und nicht umsonst miteinander verwandt. 

Schauen Sie sich's an! Dieses Programm kuriert beherzt den Zeitgeist und ist gleichzeitig die amüsanteste und witzigste Werbung für die verblüffenden Freuden des mathematischen Denkens (keine Panik! Die schwierigste Formel ist a2 + b2 = c2  ) und für die verblüffenden Feinheiten gediegener klassischer Musik. 


15. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Matthias Egersdörfer | Nachrichten aus dem Hinterhaus

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Gehen sie durch die große Eingangstür des Mietshauses, dann geradeaus weiter durch das Tor.

Jetzt stehen sie im Hinterhof, links neben ihnen die Abfalleimer, die riechen mal weniger, mal mehr. Schreiten sie am besten zügig weiter, rechts herum, vorbei an der alten Kastanie, die ihre Äste in das bisschen Himmel reckt. Gleich dahinter befindet sich der Eingang zum Hinterhaus.  Über ein schmales Treppenhaus kommen Sie in den zweiten Stock hinauf. Vor Ihnen befindet sich nun die rote Eingangsstür. Dahinter haust der Egers mit der Frau. Treten Sie ein! Hinten in der Wohnung, da liegt er im Bett und träumt seine lustigen Nachrichten. Im Wohnzimmersessel sitze er und schüttelt den Kopf deswegen. Kommen Sie mit in die Küche, da hat er gerade ein Käsebrot gegessen, man kann den Käse noch riechen. Jetzt lehnt er sich zum Küchenfenster hinaus. Sie können ihm direkt über die Schulter blicken. Man hört die alte Frau Schlitzbier aus dem Vorderhaus husten. Einen Stock darunter plärren die Bahulgenkinder und die Kindsmutter; es geht um die Feuerkäfer vom Bub, die im Bett herumlaufen, sie plärren so laut, dass einem schier die Synapsen aus dem Ohr herausfallen. Schnell schließt der Egersdörfer das Fenster wieder und da hat er Sie entdeckt. Doch sie brauchen keine Angst zu haben, er tut ihnen nichts. Er kocht ihnen sogar einen Kaffee. Sie müssen sich nur zu ihm an den Küchentisch setzen und ihm zuhören und schon erzählt er Ihnen, was es mit dem Husten und den Käfern auf sich hat und welche Nachrichten aus dem Hinterhaus es noch gibt. Er ist ein guter Erzähler und sie das perfekte Publikum.


16. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Erwin Grosche | Wie aus heiterem Himmel

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Gedankenblitze und poetische Niederschläge. Liebenswert, ein Bollwerk literarischer Bonmots, aber so fein mit Selbstironie und Schabernack und Alltag gewürzt, dass es einfach Freude macht, Erwin Grosche beim Phantasieren beizustehen.

 

Kenner der Szene halten Erwin Grosche für den ungewöhnlichsten Kabarettisten Deutschlands: Was für ein merkwürdiges kleines Männchen. Wie von einem anderen Planeten. Diese weit aufgerissenen Augen, dieser leicht irre Blick, und dazu haut er auch noch auf die Trommel. Was ist das? Ein in die Jahre gekommenes Grasssches Oskarchen? Oder ein Onkel von Karlson vom Dach. In seinem perfekten Schneideranzug könnte er auch ein Nachfahre eines vornehmen Varieté- Liliputaners sein. Oder ein spanischer Hofnarr aus einem Gemälde von Velazquez. Jetzt macht er den Mund auf. Merkwürdige Wörter purzeln heraus. Vielleicht ist der sonderbare kleine Mann ein Gesandter aus dem dadaistischen Jenseits?

Vom Alleralltäglichsten bis zum Ungeheuren, ja Ungeheuerlichen der Existenz ist es in Grosches Programm „Wie aus heiterem Himmel“ manchmal nur ein ganz kleiner Schritt. Aus verblüffenden Assoziationen, Albernheiten, skurriler Poesie unter einer dicken Ladung ostwestfälischen Dadas bastelt Grosche mit staunenden Augen eine Welt zusammen, die nach den Gesetzen einer kindhaft-unbekümmerten Logik funktioniert. Ganz unschuldig ist das nie. Kleinkünstler Erwin Grosche ist stets ganz nah dran an der großen Kunst. Musik macht Grosche auch, setzt aber Akkordeon, Gitarre, Spielzugpiano oder Klangschalen so geschickt reduziert ein wie einst Hüsch die Heimorgel. Damit sich die Texte an irgendwas festhalten können.


17. Oktober 2021 | 18:30 Uhr 

 

Frank Grischek | Hauptsache, wir sind zusammen.

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Nie gab es einen besseren Zeitpunkt für ein neues, frisches und hochwertiges Akkordeonprogramm. Grischek, „der hinreißend beleidigte Akkordeonkünstler“ (Dieter Hildebrandt), nimmt sich dieser Herausforderung in Zeiten großer Orientierungslosigkeit, neuen Alt-Koalitionen und kultureller Ödnis verantwortungsvoll an und ist zugleich ein „Vollprofi darin, sich für seine schlechte Laune vom Publikum feiern zu lassen“ (Hamburger Morgenpost).

Mit einwandfrei unterhaltender Mimik und wendigem Sprachwitz erzählt Grischek selbstsicher vom Leben inmitten einer Gesellschaft, in der 80 Millionen Menschen Musik hören und 3,1 Millionen selber musizieren und hat im Selbstversuch ausgerechnet: etwa 73% der Deutschen wissen vom Akkordeon kaum mehr, als dass es weltweit das Instrument mit den meisten Falten ist, 2 Millionen Gestrige halten Akkordeon und Musikantenstadl für untrennbar miteinander verbunden und über 13% der Jugendlichen wissen nicht einmal, dass es sich bei einem Akkordeon um ein Musikinstrument und nicht etwa um einen Heizkörper handelt.

Fernab von „volkstümlicher“ Tradition bietet Grischek einen virtuosen und gleichzeitig unterhaltsamen Akkordeonabend, ist zuhause im argentinischen Tango, französischer Musette, in der Klassik wie im Folk, mit Eigenkompositionen aber auch Bekanntem und bringt autobiografische und gesellschaftlich relevante Themen höchstvergnüglich zur Sprache, die die Welt verändern könnten.

 

Zumindest für Akkordeonisten.


21. Oktober 2021 | 20:00 Uhr 

 

Kay & Funky von TON STEINE SCHERBEN und Gymmick | 50 Jahre TON STEINE SCHERBEN

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

50 Jahre TON STEINE SCHERBEN

 

Wenn für irgendeine deutsche Band das Wort „Legende“ angebracht ist, dann für TON STEINE SCHERBEN. 1970 spielten sie Ihr erstes Konzert beim „Festival der Liebe“ auf Fehmarn. Kurz nach dem dritten Lied „Macht kaputt was euch kaputt macht“ stand die Bühne in Flammen. Und das tut sie im übertragenen Sinn auch heute noch, wenn Gründungsmitglied Kai Sichtermann (Bass) und Funky K. Götzner (Schlagzeug seit 1974, jetzt Cajón) zusammen mit Gymmick, dem Songpoeten aus Nürnberg (Gesang, Gitarre, Piano) die unvergesslichen Songs Rio Reisers und der SCHERBEN live zelebrieren. In diesem Jahr werden die Scherben 50 Jahre alt, die Band feiert dieses Jubiläum mit einem ganz speziellen Programm. Alle Highlights seit 1970, zeitlos und frisch wie am ersten Tag, in all ihrer rauen und ungeschliffenen Schönheit. 50 Jahre Scherben, der Traum geht weiter...

 


23. Oktober 2021 | 20:00 Uhr 

 

C. Heiland | Hoffnung für Abgehängte

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Besuchen Sie einen Abend mit Deutschlands einzigartigem Comedian und Kabarettist C. Heiland. Und sie werden sehen: danach geht’s ihnen besser! Auch wenn sie vielleicht nicht so richtig wissen warum. Keine Sorge: er weiß es selbst nicht. Aber er tut so als ob. Warum? Weil er´s kann.

Absolvieren auch Sie das „C. Heiland-10-Punkte-Programm für Abgehängte“! Sie bekommen am Anfang des Abends einen Luftballon, der am Ende im besten Fall ihr Leben verändern wird. Wie lerne ich besser zu kommunizieren? Gehe ich achtsam durchs Leben? Stehe ich zu mir selbst? Oder eher auf billige Internetwitze?

Falls sie sich solche oder ähnliche Fragen in der heutigen Zeit, in der wir Substanz und Inhalt brauchen, hin und wieder stellen sollten, sind sie hier richtig. Falls nicht – auch! Derb und zart. Konkret absurd. Schwachsinnig und intelligent. Wie das Leben halt. Und zwischendurch: immer mal wieder ein tolles Lied auf dem Omnichord, dem Instrument, das nur C. Heiland spielt.

 

Es gibt noch Hoffnung für Abgehängte.

Denn tut das Leben auch mal weh – wer kann helfen? Euer C.!

 


24. Oktober 2021 | 18:30 Uhr 

 

Daniel Helfrich | Trennkost ist kein Abschiedsessen

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? Oder wie trennt sich eigentlich ein Informatiker? Durch Steuerung – Alt – Entfernen?

In seinem neuen Programm „Trennkost ist kein Abschiedsessen“ befreit Daniel Helfrich das Thema „Trennung“ von seinem schlechten Ruf und entdeckt darin vor allem eines: riesengroßen Spaß.

Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. In diesem Programm wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert. Nichts bleibt dem humorvollsten Trennungsexperten seit Heinrich dem 8. verborgen. Denn eigentlich macht Trennen so richtig Spaß, wenn man nicht gerade ein Paar-Tattoo besitzt.

„Trennkost ist kein Abschiedsessen“ ist ein Programm über Mütter, die auf Handys starren, moderne Männer, missglückte Kommunikation und weitere „Erste-Welt-Probleme“. Ein geistreiches Programm nicht nur für Petersiliensafttrinker und Bambusbecherbesitzer, sondern auch für Menschen mit nicht ganz ernst gemeinten Trennungsabsichten oder übertriebener Trennungsangst. Ein Programm für alle, die Lust auf urkomische Lieder und gehobenen Blödsinn haben.

In seinem fünften Programm deutet uns Daniel Helfrich die Trennungszeichen der Zeit und offenbart, was in seinem Musiker-leben Musik-erleben bedeutet. Sich selbst wie gewohnt virtuos am Klavier begleitend durchstreift er vielfältigste Musikstile und zeigt, wie man unfallfrei durch Konsumfalltüren fällt, denn seine Pointen besitzen immer einen doppelten Boden.

Skurriles gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie, das Sie auch musikalisch mitreißen wird. „Trennkost ist kein Abschiedsessen“.


28. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Stefan Waghubinger | Ich sag's jetzt nur zu Ihnen

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Mitten aus dem Leben, manchmal böse, aber immer irrsinnig komisch, zynisch und

zugleich warmherzig. Das sind Attribute, die man mit diesem österreichischen Kabarettisten verbindet.

Er selbst sagt von sich nur, er betreibt österreichisches Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit.

In seinem vierten Soloprogramm läuft er gegen Türen, begegnet Plüschelefanten, antiken Göttern und sich selbst beim Monopoly. Wieder einmal entstehen Geschichten mit

verblüffenden Wendungen, tieftraurig und zum Brüllen komisch. Zynisch und warmherzig, banal und zugleich erstaunlich geistreich.

Eine Erklärung zu den wirklich wichtigen Dingen, warum es so viel davon gibt und

warum wir so wenig davon haben.

Die Allgemeine Zeitung Mainz schreibt zu ihm: „Federleicht und geschliffen. Es gibt nur

wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen

können – und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffene Texte so federleicht durch den Saal schweben“.


29. Oktober 2021 | 20 Uhr 

 

Inka Meyer | Zurück in die Zugluft

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Die unerträgliche Seichtigkeit des Scheins

 

Als Kind war jeder Tag ein Sonntag. Als Student immer Freitag. Und heute ist irgendwie ständig Montag. Was ist passiert? Unser Alltag ist ein Ausnahmezustand, der zur Regel wurde. 60% aller Menschen reden mit ihrem PC, wobei 90% persönliche Beleidigungen sind und 20% in Handgreiflichkeiten enden. Was haben Bill Gates und Karl Marx gemeinsam? Beide sind Erfinder von Systemen, die gut gedacht waren, aber die Menschen in tiefste Verzweiflung gestürzt haben. Und mein Arzt meint auch noch, ich solle mich mehr bewegen. Wieso? Ich laufe dreimal täglich Amok!

Was uns bleibt, ist die Flucht. Nur Wohin? Zurück in die Natur? Ich schaffe es ja nicht mal in den eigenen Garten. Neulich habe ich dort einen Riesenkompost entdeckt, sogar auf Stelzen. Dann habe ich gemerkt: „Verdammt! Das ist das Gartentrampolin.“ 

Deshalb sagen viele Menschen in Deutschland: „Was wir brauchen ist ein Führer!“ Auf Neudeutsch: „Coach“. Zur Selbstfindung. Nur was, wenn mir nicht gefällt, was ich da finde? Mein Chef hat meinen Achtsamkeits-Coach sogar bezahlt. Toll, denn dank meiner Firma weiß ich endlich, dass ich den falschen Job habe. Doch enden meine Bewerbungsgespräche stets mit: „Veni, vidi, violini.“ Übersetzt: „Ich kam, ich sah, ich vergeigte.“ 

Mal ehrlich: Zu unserem Glück brauchen wir keinen Coach, sondern eine anständige Couch! Ein Platz nur für uns allein. Wo es den gibt? Bei Inka Meyer. Sie ist „die letzte Inka“ des deutschen Kabaretts. Das heißt: Indianerin und Fährtenleserin im Dickicht der Moderne. Die Tochter eines friesischen Orientexperten ist die perfekte Reisebegleitung auf der Suche nach dem verlorenen Spaß. Im Anschluss an ihre Show werden Sie laut ausrufen: „Freunde! Wenn ihr Probleme braucht, ich bin immer für euch da.“  

 


30. Oktober 2021 | 20 Uhr 

&

31. Oktober 2021 | 18:30 Uhr

 

Reiner Kröhnert | Die größte Rettung aller Zeiten

Preis: 27,50 € | erm. 15,- €

 

Die Apokalypse ist da! Zwar nicht ganz so millenniumspünktlich wie von 

Nostradamus, dem Maya-Kalender oder den Zeugen Jehovas vorausgesagt, 

aber nichtsdestoweniger effizient. 

Gut Ding will eben Weile haben und schlecht Ding erst recht, und so schleichen 

sie denn Schrecken verbreitend übers Land – die Plagen aus Pandoras böser 

Büchse. 

Und sind diese Plagen auch nur allegorisch zu verstehen – die Heuschrecken 

tragen feinen Zwirn, die Katastrophen werden als Krisen verhandelt, das 

Inferno zur Chance verklärt – so bleibt doch ein anschwellendes Unbehagen, 

das die Gemüter erhitzt und das Kollektiv der Erhitzten nachhaltig spaltet. 

Jetzt müsste eine Retterin her oder ein Retter oder eine rettende Doppelspitze. 

Wo bleiben sie also, die Propheten, die Heiligen, die Bezwinger des Chaos? 

Stecken sie etwa im Reformstau? Ein Messias müsste her – aber der müsste 

auch als solcher erkannt werden! Und wer ist denn heute noch kompetent, 

einen echten Messias von einem x-beliebigen Paranoiker zu unterscheiden? 

Dann doch lieber eine weltliche Lichtgestalt der Versöhnung, der Vernunft, des 

Dialogs... aber wer? 

Vielleicht schlummert ja, irgendwo in den vergessenen Endlagern ausgebrannter Polit-Elemente, auf den unendlichen Halden gescheiterter Hoffnungsträgerinnen und -träger, ein kleiner Funke verschütteter Genialität. 

Oder aber, es fährt ein plötzlicher Geistesblitz in eine Protagonistin, einen 

Protagonisten, des aktuell in Berlin praktizierenden Politpanoptikums. Eventuell 

auch in mehrere! 

Wer kann das wissen? Wer erkennt, wer enttarnt den Retter, die Retterin? 

Nun, kein Geringerer, als der Meister der entlarvenden Parodie in den Zeiten 

des Ungewissen... Reiner Kröhnert! 

Denn wenn die Not am größten ist, dann ist er am besten! 

Demnächst auf der Kabarett-Bühne Ihres Vertrauens...