KABARETT-VORSTELLUNGEN IM MÄRZ 2022





01. März 2022 | 20 Uhr

(verlegt vom 21.12.2021)

Die Dritte Mahnung | Out of Tune - Ein Megamusical mit Abstrichen - Premiere


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Sie mögen keine Musicals? Wer mag denn keine Musicals? Vor allem, wenn sie leicht größenwahnsinnig und dabei sehr gut sind!

Drei Künstler, allesamt bekannt aus erfolgreichen Ensembles (Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie / Die Stereotypen / Hidden Shakespeare) bilden DIE DRITTE MAHNUNG.

Friedolin Müller, Nele Kießling und Jannis Kaffka bringen eine neue Form des Musiktheaters auf die Bühne. Musical trifft Kabarett und Theater. Das Budget einer fiktiven Megamusical-Produktion ist über die Pandemie und ihre Folgen geschrumpft. Aus 50 Sängern, Tänzern, Musikern und Technikern wurde ein Trio, und aus einem Bühnenspektakel ein Kleinkunst-Kammerspiel. Doch das Skript des Stückes wurde, zur großen Freude des Publikums, nicht gekürzt!

»Out of Tune« erzählt vom Land Tune, in dem Musik Alles bestimmt. Die Bewohner heißen nach den Hits ihrer Geburtsjahre - und was nach einem Leben voll Musik klingt, ist in Wahrheit ein Regime der Töne, dem die junge Poker Face entfliehen will. Wird sie ihre Jugendliebe Haus am See nach seinem Verschwinden wiedersehen? Wird dessen Vater, der böse Direktor des Stimmungsamtes A Whiter Shade of Pale, letztlich die Macht des Kanzlers Daddy Cool an sich reißen? Ein tragikomischer Abend zwischen Überforderungsmoment und Triumph.

Eine Ode an die Bühne und die Musik! Und vor allem ein eigens komponiertes Musical, mit absurd-witzigen Dialogen und großartigen Songs.

www.diedrittemahnung.dewww.diedrittemahnung.de

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02. März 2022 | 20 Uhr

(verlegt vom 22.12.2021)

Die Dritte Mahnung | Out of Tune - Ein Megamusical mit Abstrichen


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Sie mögen keine Musicals? Wer mag denn keine Musicals? Vor allem, wenn sie leicht größenwahnsinnig und dabei sehr gut sind!

Drei Künstler, allesamt bekannt aus erfolgreichen Ensembles (Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie / Die Stereotypen / Hidden Shakespeare) bilden DIE DRITTE MAHNUNG.

Friedolin Müller, Nele Kießling und Jannis Kaffka bringen eine neue Form des Musiktheaters auf die Bühne. Musical trifft Kabarett und Theater. Das Budget einer fiktiven Megamusical-Produktion ist über die Pandemie und ihre Folgen geschrumpft. Aus 50 Sängern, Tänzern, Musikern und Technikern wurde ein Trio, und aus einem Bühnenspektakel ein Kleinkunst-Kammerspiel. Doch das Skript des Stückes wurde, zur großen Freude des Publikums, nicht gekürzt!

»Out of Tune« erzählt vom Land Tune, in dem Musik Alles bestimmt. Die Bewohner heißen nach den Hits ihrer Geburtsjahre - und was nach einem Leben voll Musik klingt, ist in Wahrheit ein Regime der Töne, dem die junge Poker Face entfliehen will. Wird sie ihre Jugendliebe Haus am See nach seinem Verschwinden wiedersehen? Wird dessen Vater, der böse Direktor des Stimmungsamtes A Whiter Shade of Pale, letztlich die Macht des Kanzlers Daddy Cool an sich reißen? Ein tragikomischer Abend zwischen Überforderungsmoment und Triumph.

Eine Ode an die Bühne und die Musik! Und vor allem ein eigens komponiertes Musical, mit absurd-witzigen Dialogen und großartigen Songs.

www.diedrittemahnung.de

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03. März 2022 | 20 Uhr

Olaf Bossi | Endlich Minimalist ...aber wohin mit meinen Sachen!?
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Wie Olaf Bossi den Minimalismus für sich entdeckte. Ein humorvoll-aufgeräumtes Comedy & Kabarett Programm durch den Weniger-ist-mehr-Dschungel.

Seine wichtigsten und humorvollsten Erkenntnisse auf dem Weg zum Minimalismus-Experten sowie selbst entwickelte Methoden präsentiert er in seinem Programm. Er zeigt, dass Aufräumen richtig Spaß machen kann und gibt Hilfestellungen für ein leichtes, schuldenfreies und medial entschlacktes Leben.

*Und am Ende verrät Olaf Bossi sein Erfolgsgeheimnis gegen Handysucht: ein zweites Handy!*

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04. März 2022 | 20 Uhr

Boris Stijelja | Voll integriert! Aber mein Schutzengel hat Burnout
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Boris Stijelja ist Kroate mit deutschem Migrationshintergrund: In Mannheim geboren wuchs er in Kroatien auf. Tja: So geht’s auch… Jetzt ist er wieder hier und will wieder zurück.

Bis er wieder dort ist und dann nach Hause möchte. Kurz: Er hat es nicht leicht. Sein deutschkroatisches Leben schwankt stets zwischen Cevapcici, Weinfest und Kehrwoche. In seinem Viertel gilt Deutsch als Fremdsprache – da kommt Boris mit dem Integrieren gar nicht nach. Während sein Vater noch auf dem Bau arbeitete – für Boris ist das ganze Leben eine Baustelle. Der Standup-Kabarettist stolpert durch die Kulturen und das Leben. Da kann beim Campen im Pfälzer Wald schon mal die Feuerwehr anrücken, weil sich Sliwowitz nicht als Grillanzünder eignet oder die italienische Nachbarin, die neben ihrem Kehlkopf ein eingebautes Megafon ihr eigen nennt, einen Hörsturz verursachen.

Boris kämpft auf humorvolle Weise mit sich, mit uns und den Problemen des Alltags – aber: Er hat den Bürgerkrieg miterlebt und hält was aus. „Solange nicht geschossen wird“, wie er immer sagt…. Als Katholik ist Boris Stijelja zudem stets fröhlich, hilfsbereit und leidensfähig. Nur sein Schutzengel, der hat Burnout.

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05. März 2022 | 20 Uhr

Christoph Reuter | Doppelstunde Musik
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Bei der Fortsetzung von „Alle sind musikalisch! (außer manche)“ verspreche ich eine vergnügliche und spannende Doppelstunde rund um das Thema Musik.

Ich wandere mit Ihnen durch 500 Jahre Musikgeschichte und stelle meine Methode zum Komponieren von Hits vor und beantworte die Frage, wo Ohrwürmer sich aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Zudem wechsele ich wild zwischen Pop, Jazz und Klassik, singe Lieder, erzähle von der Macht Musik und mache Musik. Erleben Sie die vergnüglichste und kürzeste Musikstunde Ihres Lebens.

Regie: Dominik Wagner

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06. März 2022 | 18:30 Uhr

Michael Frowin | MAMMON
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Bargeld lacht! Und alle lachen mit! Ein letztes Mal. Denn nach 2700 Jahren ist jetzt Schluss mit Schotter. Oder wie die Grünen sagen würden: Ende der unbeaufsichtigten Krötenwanderung.

Das Bargeld wird abgeschafft! Und warum? Etwa, weil man damit so schöne illegale Sachen kaufen kann wie Cannabis oder Liebe? Oder etwa, weil Banken und Versicherungen die digitalen Bezahldaten an den Meistbietenden verkaufen wollen? Und uns die Algorithmen der weltweiten Datenkraken dadurch besser kennen als wir uns selbst? Richtig geraten. Schon heute weiß dein Algorithmus, wann du furzt, bevor du es selbst weißt. Weil dein Algorithmus durch Echtzeitanalyse checkt, wann du am Imbiss dein Chili con Carne bezahlt hast.

Und bevor dich diese Nachricht jetzt so depressiv macht, dass du dir im Baumarkt mit Kreditkarte einen Strick kaufst – überleg’s dir nochmal! Immerhin kann zeitgleich der Immobilienkonzern deines Vertrauens bei Immoscout deine Wohnung freischalten. Und im Kiez den Mietspiegel wegen Neuvermietung anpassen. Das freut dann den Aktionär des Immobilienkonzerns, weshalb er sich von dem Geld eine Karte fürs Kabarett kauft. Was wiederum Frowin freut, weil der nur so die Mietsteigerung in seinem Kiez bezahlen kann. Und die ist ja nur entstanden, weil dir Frowin die Bargeldabschaffung nicht schon früher schonender verkauft hat.

Also wer ist schuld? Frowin natürlich. Der Kabarettist. Aber wer noch? Und klagt der Kabarettist nur an oder hilft er auch? Er hilft! Nirgendwo sonst bekommst Du mehr für Dein Geld. Nirgendwo sonst erfährst Du, wie Du Deine Putzfrau, die Deine Briefkastenfirma putzt, richtig sauber schwarz bezahlst. Nirgendwo sonst erfährst Du mehr über wasserscheue Duschhauben, domestizierte Wildblumen und wie Du mit kultivierter Tollpatschigkeit nachhaltig durchs Leben surfst – garantiert divers, woke und mit klimaneutralem Fußabdruck!

Bargeld lacht! Und alle lachen mit! Ein letztes Mal. Denn nach 2700 Jahren ist jetzt Schluss mit Schotter. Oder wie die Grünen sagen würden: Ende der unbeaufsichtigten Krötenwanderung. Das Bargeld wird abgeschafft! Und warum? Etwa, weil man damit so schöne illegale Sachen kaufen kann wie Cannabis oder Liebe? Oder etwa, weil Banken und Versicherungen die digitalen Bezahldaten an den Meistbietenden verkaufen wollen? Und uns die Algorithmen der weltweiten Datenkraken dadurch besser kennen als wir uns selbst? Richtig geraten. Schon heute weiß dein Algorithmus, wann du furzt, bevor du es selbst weißt. Weil dein Algorithmus durch Echtzeitanalyse checkt, wann du am Imbiss dein Chili con Carne bezahlt hast.

Und bevor dich diese Nachricht jetzt so depressiv macht, dass du dir im Baumarkt mit Kreditkarte einen Strick kaufst – überleg’s dir nochmal! Immerhin kann zeitgleich der Immobilienkonzern deines Vertrauens bei Immoscout deine Wohnung freischalten. Und im Kiez den Mietspiegel wegen Neuvermietung anpassen. Das freut dann den Aktionär des Immobilienkonzerns, weshalb er sich von dem Geld eine Karte fürs Kabarett kauft. Was wiederum Frowin freut, weil der nur so die Mietsteigerung in seinem Kiez bezahlen kann. Und die ist ja nur entstanden, weil dir Frowin die Bargeldabschaffung nicht schon früher schonender verkauft hat.

Also wer ist schuld? Frowin natürlich. Der Kabarettist. Aber wer noch? Und klagt der Kabarettist nur an oder hilft er auch? Er hilft! Nirgendwo sonst bekommst Du mehr für Dein Geld. Nirgendwo sonst erfährst Du, wie Du Deine Putzfrau, die Deine Briefkastenfirma putzt, richtig sauber schwarz bezahlst. Nirgendwo sonst erfährst Du mehr über wasserscheue Duschhauben, domestizierte Wildblumen und wie Du mit kultivierter Tollpatschigkeit nachhaltig durchs Leben surfst – garantiert divers, woke und mit klimaneutralem Fußabdruck!

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10. März 2022 | 20 Uhr

Thilo Seibel | ParOdiesisch


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Der große Gas- und Zigarren-Philosoph Gerhard Schröder hat einmal gesagt, man müsse „das Richtige tun“. Nur, was ist „das Richtige“? Und das auch noch in Zeiten von Corona und Klimaerhitzung?

Schon vor Corona lebten wir ja im „postfaktischen Zeitalter“: Für die einen gelten Fakten vom Fun-Faktor her als etwa so attraktiv wie Frank Walter Steinmeier mit einer Dosis Beruhigungsmittel, manche finden ausschließlich nackte Fakten aufregend, und der Rest sagt: „Postfaktisches Zeitalter interessiert mich nicht. Seit wann ist denn die Post faktisch?“

Das alles ist seit Corona eher gar nicht besser geworden. Was ist Fakt, was ist Fake, was ist Meinung, was ist Bullshit? Sind wir klima- und coronabedingt kurz vor dem Untergang der menschlichen Zivilisation? Oder kann man ohnehin nicht mehr von „Zivilisation“ sprechen, seit es Twitter und Facebook gibt?

Benennen wir Fakten: In meinem neuen Programm „ParOdiesisch!“ biete ich Lösungen in Gestalt von mindestens sieben parodierten Persönlichkeiten – ja, auch Karl Lauterbach ist dabei. Außerdem erzähle ich an diesem Abend eine Geschichte, die zwar komödiantisch-kabarettistisch klingt, aber dennoch fast wahr ist. Lassen Sie sich entführen ins ParOdies...!

Ob ich laut Pressestimmen nun „ein Meister des Parodierens“ bin oder „ein komödiantisches Naturtalent, das aus allen Rohren feuert“ und ob ich dabei „politisches Kabarett der Extraklasse“ liefere – diese Meinungen der Presse von der Augsburger- über die Rhein-Neckar- und die Dorstener bis hin zur Stuttgarter Zeitung können Sie selbst auf Faktengehalt überprüfen, indem Sie einfach ins Theater kommen.

Regie: Hans Holzbecher

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11. März 2022 | 20 Uhr

Andrea Badey & Matthias Ebbing | Schwarze Schafe, heute ganz in weiß


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Ein woll-lustiger Abend - Kabarett und schräge Lieder. Wenn Andrea Ada Badey und Matthias Ebbing die Bühne betreten, liegen Witz, Skurrilität und Poesie nah beieinander.

Andrea Ada Badey wuchs zwischen Bergmännern und Bardamen auf. Von diesen und anderen Begegnungen erzählt die Rinnsteindiva in ihrem neuen Programm. Es handelt von gestrandeten Naturen, Trost im Röhrenfernseher, Gedankenblitzen, die tief im Glas lauern und anderen poetischen Verwerfungen.

Sie singt Gänsehaut-Songs, rappt, soult und slammt. An Klavier und Perkussion wird sie hingebungsvoll begleitet von ihrem kongenialen Sidekick Matthias Ebbing. Das Duo feiert den Dreck und die Schönheit, stolpert, steht wieder auf, findet Gold auf der Straße und eine Stola aus Schnee und Eis. Egal was kommt, Badey und Ebbing landen immer wieder gutgelaunt an den Bushaltestellen dieser Welt.

Publikumsreaktion: "Die sind echt lustig, obwohl sie gut sind."

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12. März 2022 (verlegt vom 13.10.2020)| 20 Uhr

Alexandra Gauger | Exbombe! frisch getrennt? Total enthemmt!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Jede zweite Ehe in Deutschland wird geschieden. Gehören Sie auch schon zu den Glücklichen? Schwankend zwischen Schlaftabletten und Auftragsmord macht uns die frisch gesinglete Diva Gauger zu Zeugen ihrer durch und durch überzeugenden Wiederbelebung.

Sturzbetrunken am Abgrund. Geflasht vom Reichtum ungeahnter Möglichkeiten. Mit vibrierendem Beckenboden stürzt sich die Gauger zurück in den lustvollen Schoß der Gegenwart. Eine Frage gewinnt die Oberhand: „Warum habe ich mir den Weg nicht selbst frei gesprengt?“ Mit ihren musikalischen Reflexionen an Klavier und Loop-Station führt sie uns durch die Höhen und Tiefen ihres Selbstwertgewühls.

Stimmgewaltig lotet sie Möglichkeiten aus, den Lump und sein Fundstück friedvoll ins Jenseits zu befördern. Laut und frech feiert die freaky Diva unaussprechlich fiese Gedanken und weigert sich, krank oder wahnsinnig zu werden.

Mit Hingabe pirscht sie sich an die Wahrheit der Dinge heran und stolpert. Übermütig entlarvt sie vermeintlich Absurdes als die heilige Leichtigkeit des Seins. Mantra betend baut sie ihr neues Leben auf Hoffnung und stellt fest: das beste Alter kann mich mal.

Sie nimmt uns mit in die Welt des befreienden Blödsinns und zaubert ein Lachen in unser Herz – freundlich, behutsam und unsachlich. Inmitten des Irrsinns macht sie urkomisch ihr Ding. Und sie macht uns Mut, es ihr gleich zu tun.

Am Ende des Abends hat der Zuschauer mindestens eins gelernt: Der Verlust lang gepflegter Lebenskonzepte ist nicht das Ende, sondern der Übergang zu einem wahrhaftigen und selbstbestimmten Leben, nach freaky Diva Gauger Art.

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13. März 2022 | 18:30 Uhr

Matthias Brodowy | Bis es euch gefällt - Mit Band


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Brodowys Bestes aus über zwei Jahrzehnten. Seit 1989 steht er auf der Bühne. Erst im Ensemble und seit über zwanzig Jahren als Solist.

In dieser Zeit hat Matthias Brodowy zehn Soloprogramme herausgebracht. Die Quintessenz daraus zeigt er in seinem Best-of-Programm: Eine temporeiche One-man-show, ein Parforce-Ritt mit lauten und leisen Tönen, grenzgehend zwischen literarischem Kabarett, hingebungsvoller Albernheit und viel Musik. Er führt das Publikum aus der Zeit der psychodelisch-apokalyptischen 70er-Jahre Tapete und der Hanimexmini-Pocketkamera in das digitale Hier und Jetzt und damit zugleich zurück ins tiefste Mittelalter. Musikalisch geht die Reise vom Nordseestrand über Feuerland bis zur Wiederaufführung der lange verschollen geglaubten einzigen Mozart-Oper zum Thema Übergewicht, dem Don Sarotti. Seiner selbst gewählten Berufsbezeichnung macht der „Vertreter für gehobenen Blödsinn“ mit diesem Abend alle Ehre.

Matthias Brodowy wurde 1999 von Hanns Dieter Hüsch mit dem Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ und 2013 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er im Jahre 2020 den „Gaul von Niedersachsen“.

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15. Februar 2022 | 20 Uhr

Nachtbarden | Die Lesebühne im TAK


15.- € | erm. 11.- € TAK


Persönliche Grenzerfahrungen, politische Grotesken und peinliche Geheimnisse – die Weltgemengelage drängt den Nachtbarden ihre Themen auf und findet in Hannovers attraktivster Lesebühne Monat für Monat ihre Meisterin.

Johannes Weigel, Ninia LaGrande, Kersten Flenter und Erik Leichter versuchen stets aufs Neue, die Welt noch zu verstehen. Das ist sehr komisch, zumal ihnen dabei jedes Mal hochkarätige, ausgezeichnete Gäste aus Literatur und Musik zur Seite stehen. Lassen Sie sich doch einmal überraschen.


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17. März 2022 | 20 Uhr

Philipp Weber | KI - Künstliche Idioten
Muss leider verschoben werden! Künstler hat Corona


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Der Homo digitalis und seine analogen Affen - Gestern ist das Heute von morgen, richtig. Aber wie schnell ist heute das Morgen von gestern?

Digitalisierung, Gentechnik, Künstliche Intelligenz: Der Mensch rast in die Zukunft. Doch statt nach vorne zu blicken, starren alle auf ihr Smartphone. Der Homo digitalis stolpert so gebückt ins nächste Millennium, dass er den aufrechten Gang bald wieder verlernt hat. Gruselig! Jahrelang hat die Stasi dem Onkel Heinz die Wohnung verwanzt und heute kauft er sich Alexa. Wird der Mensch durch Maschinen ersetzt – oder befreit? Kommt das „Ende der Arbeit“? Super, dann haben wir endlich Zeit für was Sinnvolles! Aber wann hätte der Mensch jemals was Sinnvolles gemacht, nur weil er dafür Zeit hat? Oder sind wir schon längst Roboter, die nur davon träumen Menschen zu sein? Paranoid Humanoid! Und was ist aus den Versprechungen der Zukunft geworden? Wo ist die saubere Fusionsenergie, die Zeitmaschine, das Bier zum Downloaden?

Wir fliegen bald zum Mars, ist ja super! Nur, was wollen wir da? Es ist ein öder, leerer und todlangweiliger Ort. Um auf so einem Planeten zu landen, muss die Menschheit bald keinen Schritt mehr machen. Man möchte als analoger Affe wirklich entsetzt von seinem Baum runterbrüllen: „Oh Gott, Mensch! Wo willst du denn eigentlich hin?“

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18. März 2022 | 20 Uhr

Ulan & Bator | Zukunst


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Endlich! Ulan & Bator, Deutschlands feinste Absurdisten sind zurück! In Ihrem neuen Programm ZUKUNST perlen aus den bunten Strickmützen von Ulan & Bator wieder irrwitzige Ideen.

Egal ob Pina Bauschtanzende Fabrikarbeiter, ein mutierter Käse, der Bleiberecht verlangt oder der zur psychedelischen Achterbahnfahrt geratene Arbeitstag im Großraumbüro - was andere nicht einmal in Worte fassen können, spielen diese Beiden ziemlich anders gestrickten Kabarettisten in wahnwitzige Szenen.

Doch selbstverständlich gibt´s auch ein Wiedersehen mit Rudolf Nurejew, dem Stuhlkonzert und anderen ihrer Klassiker. Und auch in ZUKUNST braucht das vielfach preisgekrönte Duo nicht mehr als eine leere Bühne, ihre Musikalität, ihr Theaterhandwerk und ihre legendäre Spielfreude. Ulan & Bator sind zu wahr, um verrückt zu sein.

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19. März 2022 | 20 Uhr

Monika Blankenberg | Lebensfreude altert nicht


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Na, heute schon gelebt, heute schon gelacht, heute schon glücklich gewesen? NICHT??? Wo bleibt denn da Ihre Lebensfreude?

Also jetzt aber sofort Kopf hoch, Schultern straffen, Brust raus und den Blick nach vorne! Wenn Sie dazu noch beschwingt gehen, werden Sie sich gleich besser fühlen. Glücklich leben heißt: Einige Dinge von Ihrer „To do Liste“ auf die „Was soll’s Liste“ verschieben. Und Sie müssen auch nicht immer für alle und jeden da sein. Oder sind Sie eine GMBH? „Geh mal, Mach mal, Bring mal und Hol mal“.

Springen Sie singend durch Pfützen, gehen Sie auf dem Spielplatz auf die Rutsche oder zum Speed- Dating für Senioren wie „Oma Anna“. Ganz wie Sie wollen. Tun Sie es, auch wenn Ihre Umwelt das peinlich findet!!! Antworten Sie einfach „Nerv nicht! Geh in die Wüste staubsaugen“. Katherine Hepburn sagte einst: „Wenn man immer nur tut, was sich gehört, verpasst man den ganzen Spaß!“

Na denn, wie sieht’s aus? Ich gehe jetzt leben, kommen Sie mit?

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20. März 2022 | 18:30 Uhr

Die Frau wird schöner mit jedem Glas Bier
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Ein Truck Stop Abend mit Gerhardt & Niggemeier. Wer kennt sie nicht: „Truck Stop“, die selbsternannten Cowboys der Nation, die die deutsche Sprache für die Countrymusik erschlossen haben.

Man muss schon genau hinhören, was sie singen, um die tiefen Weisheiten dieser Gruppe zu erfassen. Das haben Gerhardt & Niggemeier gemacht und herausgekommen ist ein Programm über die Welt, in der Männer noch echte Kerle sind. und Frauen – naja, eben Frauen.

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24. März 2022 | 20 Uhr

Reiner Kröhnert | Die größte Rettung aller Zeiten


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Die Apokalypse ist da! Zwar nicht ganz so millenniumspünktlich wie von Nostradamus, dem Maya-Kalender oder den Zeugen Jehovas vorausgesagt, aber nichtsdestoweniger effizient.

Gut Ding will eben Weile haben und schlecht Ding erst recht, und so schleichen sie denn Schrecken verbreitend übers Land – die Plagen aus Pandoras böser Büchse.

Und sind diese Plagen auch nur allegorisch zu verstehen – die Heuschrecken tragen feinen Zwirn, die Katastrophen werden als Krisen verhandelt, das Inferno zur Chance verklärt – so bleibt doch ein anschwellendes Unbehagen, das die Gemüter erhitzt und das Kollektiv der Erhitzten nachhaltig spaltet. Jetzt müsste eine Retterin her oder ein Retter oder eine rettende Doppelspitze. Wo bleiben sie also, die Propheten, die Heiligen, die Bezwinger des Chaos? Stecken sie etwa im Reformstau? Ein Messias müsste her – aber der müsste auch als solcher erkannt werden! Und wer ist denn heute noch kompetent, einen echten Messias von einem x-beliebigen Paranoiker zu unterscheiden? Dann doch lieber eine weltliche Lichtgestalt der Versöhnung, der Vernunft, des Dialogs... aber wer?

Vielleicht schlummert ja, irgendwo in den vergessenen Endlagern ausge- brannter Polit-Elemente, auf den unendlichen Halden gescheiterter Hoffnungs- trägerinnen und -träger, ein kleiner Funke verschütteter Genialität. Oder aber, es fährt ein plötzlicher Geistesblitz in eine Protagonistin, einen Protagonisten, des aktuell in Berlin praktizierenden Politpanoptikums. Eventuell auch in mehrere!

Wer kann das wissen? Wer erkennt, wer enttarnt den Retter, die Retterin? Nun, kein Geringerer, als der Meister der entlarvenden Parodie in den Zeiten des Ungewissen... Reiner Kröhnert!

Denn wenn die Not am größten ist, dann ist er am besten! Demnächst auf der Kabarett-Bühne Ihres Vertrauens...

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25. März 2022 | 20 Uhr

Reiner Kröhnert | Die größte Rettung aller Zeiten


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Die Apokalypse ist da! Zwar nicht ganz so millenniumspünktlich wie von Nostradamus, dem Maya-Kalender oder den Zeugen Jehovas vorausgesagt, aber nichtsdestoweniger effizient.

Gut Ding will eben Weile haben und schlecht Ding erst recht, und so schleichen sie denn Schrecken verbreitend übers Land – die Plagen aus Pandoras böser Büchse.

Und sind diese Plagen auch nur allegorisch zu verstehen – die Heuschrecken tragen feinen Zwirn, die Katastrophen werden als Krisen verhandelt, das Inferno zur Chance verklärt – so bleibt doch ein anschwellendes Unbehagen, das die Gemüter erhitzt und das Kollektiv der Erhitzten nachhaltig spaltet. Jetzt müsste eine Retterin her oder ein Retter oder eine rettende Doppelspitze. Wo bleiben sie also, die Propheten, die Heiligen, die Bezwinger des Chaos? Stecken sie etwa im Reformstau? Ein Messias müsste her – aber der müsste auch als solcher erkannt werden! Und wer ist denn heute noch kompetent, einen echten Messias von einem x-beliebigen Paranoiker zu unterscheiden? Dann doch lieber eine weltliche Lichtgestalt der Versöhnung, der Vernunft, des Dialogs... aber wer?

Vielleicht schlummert ja, irgendwo in den vergessenen Endlagern ausge- brannter Polit-Elemente, auf den unendlichen Halden gescheiterter Hoffnungs- trägerinnen und -träger, ein kleiner Funke verschütteter Genialität. Oder aber, es fährt ein plötzlicher Geistesblitz in eine Protagonistin, einen Protagonisten, des aktuell in Berlin praktizierenden Politpanoptikums. Eventuell auch in mehrere!

Wer kann das wissen? Wer erkennt, wer enttarnt den Retter, die Retterin? Nun, kein Geringerer, als der Meister der entlarvenden Parodie in den Zeiten des Ungewissen... Reiner Kröhnert!

Denn wenn die Not am größten ist, dann ist er am besten! Demnächst auf der Kabarett-Bühne Ihres Vertrauens...

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26. März 2022 | 20 Uhr

Jens Neutag | Allein - Ein Gruppenerlebnis
FÄLLT LEIDER AUS!


27,50 € | erm. 15.- € TAK


Die Welt rückt zusammen. Aber der Mensch fühlt sich trotz Dating-Apps mehr und mehr allein. Und zwar so stark, dass er freiwillig Kuschelpartys besucht. Und um ein wenig körperliche Nähe zu spüren, lässt er sich dort freiwillig von rabiaten Fliesenlegern den Rücken kraulen.

Und genau so funktioniert auch die große Politik. Nur ohne kuscheln. Wer nur einmal unsere egoistischen Bundesminister in einer Kabinettsitzung im Streit der Selbstsüchtigen beobachtet hat, den wundert es nicht, dass dort eine Stimmung herrscht wie in einer Fördergruppe für ADHS-Geplagte.

„Allein – ein Gruppenerlebnis.“ ist eine kabarettistische Reise zum inneren Ich, eine treffsichere Bestandsaufnahme von Politik und Gesellschaft und es löst ein, was gutes Kabarett einlösen sollte: denken und lachen auf höchsten Niveau.

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27. März 2022 | 18:30 Uhr

Sven Kemmler | PARADISE LOST - Die Zukunft der Demokratie - Vorpremiere
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27,50 € | erm. 15.- € TAK


Werden wir aus dem Paradies vertrieben? Überall heißt es: "Die Demokratie ist in Gefahr!" Und das stimmt. Aber niemand konnte ahnen, wie viel Komik diese Entwicklung birgt. Folglich untersucht Sven Kemmler mutig die Gefahrenlage, am Beispiel der - laut Eigenbeschreibung - allerbesten und allergrößten Demokratie des Universums: der USA.

Nun kann man unmöglich über das Land der unbegrenzten Irrsinnigkeiten herziehen, ohne dabei großes Entertainment zu bieten. Deshalb erwartet sie bei »Paradise Lost« ansprechende Kostümierung, eine spektakuläre Light Show, mitreißende Musik, Digitale Erfrischungen, Interaktivität, literarische Feinsinnigkeiten sowie vollkommen unsinnige Gags.

Und man kann, ganz entgegen dem aktuellen Trend, sogar bei Bedarf und im Rahmen seiner Möglichkeit mitdenken. Mit anderen Worten: endlich mal wieder Unterhaltung für Erwachsene! Kemmler selbst verspricht für den Abend: »Es wird eine multimediale Jahrhundert-Soirée, die das Kabarett revolutionieren wird. Dafür stehe ich, aus rechtlichen Gründen jedoch nicht mit meinem Namen.«

Befürchtungen, der Abend könnte ob des Themas etwas schwer werden, können bereits heute zerstreut werden, denn es gibt, wie bei allen ordentlichen Hollywood Produktionen, ein Happy End. Der Kabarettist zeigt nämlich (ohne Aufpreis oder Abo-Zwang!) einen Ausweg, mit dem die Demokratie, wenn nicht sogar die Vereinigten Staaten gerettet werden können. Denn so was will man ja schließlich wissen, bevor man sein Aktienportfolio erweitert.

Allen Zuschauern sei versichert: Zukunft bleibt auch künftig eine Option, egal wer nach Jeff Bezos Präsident wird.


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31. März 2022 | 20 Uhr

Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie | Nummernschieben


27,50 € | erm. 15.- € TAK


"Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie begeistern" seit 10 Jahren mit ihrer eigenen Form der Kleinkunst. Wenn sich das real-fiktive Liebespaar nicht gerade ebenso unterhaltsam wie virtuos verquatscht, tragen sie sprachjonglierende Lieder und Gedichte vor. Dabei schaffen sie mit erstaunlicher Leichtigkeit den Spagat zwischen Komik und gesellschaftskritischem Tiefsinn.

Im Jubiläumsprogramm Nummernschieben zeigt das Duo all seine Lieblingsstücke. Dazu nie gespielte Texte und Lieder aus dem Giftschrank. Zumindest theoretisch. Denn die beiden sind sich über die Auswahl der Nummern nicht einig. Aber das Programm muss fertig werden, damit ihre Kinder etwas zu essen haben. Also lassen sie ihre Fans über deren Lieblingsstücke abstimmen. Die sind sich auch nicht einig.

Es hilft nichts: Die Zwei von der Fensterbank müssen Nummern schieben! Und am Ende des Abends werden sich wieder alle fragen: War das einstudiert oder improvisiert? Privat oder politisch? Ist das Kunst – oder meinen die mich?

Friedolin Müller und Wiebke Eymess sind fantastische Musiker, urkomische Komödianten und Situationskomiker, Sprachakrobaten und Vieldiskutierer und vollführen zusammen eine ganz wundervolle Parodie auf das junge Akademiker-Paar von heute. Loriot im 21. Jahrhundert. PASSAUER NEUE PRESSE

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